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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–4 sowie 0–8 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 25.11.2025 10:01 ereignete sich nahe Aso, Japan ein Erdbeben der Magnitude 5.7 in 4 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 8.1. Das Beben war vermutlich für bis zu 13,9 Mio Menschen spürbar. Nahe des Epizentrums sind schwere Gebäudeschäden möglich – widerstandsfähigere Bauweisen verringern das Risiko. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Das Epizentrum lag im Zentrum der Insel Kyushu am Nordrand der vulkanischen Aso-Caldera. Japanische Behörden verorten das Hypozentrum in nur vier Kilometern Tiefe. Entsprechend stark waren die Erschütterungen in unmittelbarer Nähe des Epizentrums, verstärkt durch die weichen vulkanischen Sedimente. Leichte bis mäßige Schäden sind in den umliegenden kleineren Orten möglich.
Ursprung des Erdbebens ist eine Störungszone, die in Südwest-Nordost-Richtung die Insel Kyushu und auch die Aso-Caldera durchquert. Im Jahr 2015 kam es am südwestlichen Abschnitt zu zwei großen Erdbeben über Magnitude 7 nahe der Stadt Kumamoto, die enorme Schäden und hunderte Todesfälle zur Folge hatten. Die Aso-Caldera selbst ist vulkanischen Ursprungs und entstand während mehrerer großer Vulkanausbrüche zwischen 100.000 und 300.000 BP. Der heutige Vulkan Asosan im Zentrum der Caldera ist häufig aktiv mit mehreren meist schwachen und harmlosen Ausbrüchen in den letzten Jahren. Ein Zusammenhang zwischen Erdbeben und vulkanischer Aktivität besteht nicht.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Aso, Japan? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 5.7 in dieser Region statistisch etwa einmal pro Jahr vor.
Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 49.1%; innerhalb von zehn Jahren bei 99.9%.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Aso | Japan | 7 | 28000 | 7.2 | mäßige Schäden möglich |
| Tsukawaki | Japan | 6 | 18400 | 31.1 | leichte Schäden möglich |
| Ōzu | Japan | 6 | 33800 | 25.1 | leichte Schäden möglich |
| Takamori | Japan | 6 | 6200 | 20.2 | leichte Schäden möglich |
| Kōshi | Japan | 6 | keine Daten | 32.6 | leichte Schäden möglich |
| Kurume | Japan | 5 | 238200 | 64.8 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Kumamoto | Japan | 5 | 680400 | 43.8 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Beppu | Japan | 5 | 125100 | 48.3 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Ōita | Japan | 5 | 448900 | 53.4 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Ōmuta | Japan | 5 | 132000 | 60.8 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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