Startseite » Philippinen » Starkes Erdbeben (M5.7) im Morogolf, Philippinen

ShakeMap M5.7 am 28.01.2026 7:47 nahe Moro, Philippinen

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 5.7
Zeit: 28.01.2026 7:47 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Philippinen
Datenquelle(n): PIVS

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Betroffene Menschen

Maximalintensität 6.3. Potenziell spürbar für etwa 17,5 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
9.8 Mio
schwach (3)
5.5 Mio
deutlich (4)
2.2 Mio
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
100k
stark (6), leichte Schäden möglich
25k
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.

Todesopfer
0–1

Verletzte
0–1

Vertriebene
0–3

Schwer beschädigte Gebäude
0–6

Leicht beschädigte Gebäude
50–300

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 28.01.2026 7:47 ereignete sich nahe Moro, Philippinen ein Erdbeben der Magnitude 5.7 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.3. Das Beben war vermutlich für bis zu 17,5 Mio Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Ein seit dem 18. Januar im Süden der Philippinen anhaltender Erdbebenschwarm hat am Mittwochmorgen (28. Januar) seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Das Beben um 07:47 Uhr deutscher Zeit (14:47 Ortszeit) erreichte Magnitude 5.7. Das Zentrum lag vor der Südwestküste der zweitgrößten Insel des Landes, Mindanao. Bereits in der Nacht hatte es ein Erdbeben mit Stärke 5.4 gegeben, woraufhin die Behörden Schulschließungen in den Städten Lebak und Kalamansig angeordnet und rund 350 Familien wegen zu erwartenden weiteren Erdbeben evakuiert hatten.

Bereits vergangene Woche, beim bisherigen Höhepunkt des Erdbebenschwarmes wurden die Schulen für mehrere Tage geschlossen. Schäden wurden bisher keine gemeldet.
Seit Beginn des Schwarms am 18. Januar wurden durch das Institut für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen (PHIVOLCS) rund 500 Erdbeben erfasst und ausgewertet. Lokale Medien sprachen bereits am 23. Januar von rund 800 erfassten Ereignissen.
Vor der Südwestküste Mindanaos befindet sich der Cotobatograben, an dem die Sundaplatte unter den Philippinischen Inselbogen subduziert wird. In den Jahren 1918 und 1976 hat es dort Erdbeben mit Magnitude 8 und nachfolgendem Tsunami gegeben. Das Erdbeben am 16. August 1976 forderte über 8000 Menschenleben und gilt als das tödlichste in der Geschichte der Philippinen.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Moro, Philippinen? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 5.7 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.

Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 81.5%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Tran Philippinen 6 2200 47.1 leichte Schäden möglich
Puloypuloy Philippinen 6 5100 47.3 leichte Schäden möglich
Noling Philippinen 6 3000 48.6 leichte Schäden möglich
Gadung Philippinen 6 2500 49.5 leichte Schäden möglich
Taguisa Philippinen 6 3100 44.1 leichte Schäden möglich
Budta Philippinen 5 1273700 113.7 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Cotabato Philippinen 4 179400 100.9 deutlich spürbar
Bañga Philippinen 4 58900 120.7 deutlich spürbar
Koronadal Philippinen 4 125500 128.0 deutlich spürbar
Muricay Philippinen 4 132100 148.7 deutlich spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Diese Angaben werden nicht veröffentlicht und zur Bestimmung der Erdbeben-Intensität an deinem Ort genutzt. Dies dient vor allem wissenschaftlichen Zwecken.

Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung (EMS-98 Personenwahrnehmung)
Drinnen gespürt



Draußen gespürt



Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden (EMS-98 Schadenstufen)
Subjektive Stärke (optional)