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ShakeMap M4.1 am 19.02.2026 13:14 nahe Lissabon, Portugal

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 4.1
Zeit: 19.02.2026 13:14 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Portugal
Datenquelle(n): IPMA

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 5.6. Potenziell spürbar für etwa 3,8 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
2.8 Mio
schwach (3)
905k
deutlich (4)
127k
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
13k
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.

Todesopfer
0

Verletzte
0

Vertriebene
0

Schwer beschädigte Gebäude
0

Leicht beschädigte Gebäude
0–3

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 19.02.2026 13:14 ereignete sich nahe Lissabon, Portugal ein Erdbeben der Magnitude 4.1 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 5.7. Das Beben war vermutlich für bis zu 3,8 Mio Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Zwei spürbare Erdbeben binnen zwei Minuten, beide mit Magnitude 4.1, erschütterten gegen 13:15 Uhr MEZ den Großraum Lissabon. Nach Ortungen der Meteorologiebehörde Portugals lag das Epizentrum nordöstlich von Lissabon. Die Erschütterungen wurden im Hauptstadtgebiet schwach verspürt, deutlich vor allem in den oberen Stockwerken der Gebäude. Schäden infolge des Doppelbebens sind nicht zu erwarten.

Nordöstlich von Lissabon verläuft die Tagus Valley Störung. Diese gilt als eine der seismisch aktivsten Störungszonen der Iberischen Halbinsel und hat in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach zu mäßigen bis starken Erdbeben geführt, die aufgrund der Nähe zu Lissabon teils erhebliche Schäden verursachten. Auch der Fluss Tagus selbst macht die Störungszone gefährlich: Durch die Sedimentablagerungen entlang des Flusslaufs werdem Erdbebenwellen verstärkt und damit zerstörerischer. Das letzte große Erdbeben entlang der Tagus Valley Störung ereignete sich im Jahr 1909. Dieses Beben wird auf Magnitude 6.3 geschätzt und zerstörte einige der umliegenden Ortschaften. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Auch die heutigen Erdbeben stehen wahrscheinlich in Verbindung mit dieser Störungszone, deren Hauptast allerdings einige Kilometer östlich der Epizentren verläuft.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Lissabon, Portugal? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 40 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.1 in dieser Region statistisch etwa einmal pro Jahr vor.

Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 44.3%; innerhalb von zehn Jahren bei 99.7%.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Abrigada Portugal 5 3400 6.9 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Alenquer Portugal 5 9600 3.2 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Carregado Portugal 5 10500 7.1 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Ota Portugal 5 1300 3.8 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Salvaterra de Magos Portugal 4 5200 19.8 deutlich spürbar
Lisbon Portugal 3 517800 41.9 leicht spürbar
Rio de Mouro Portugal 3 54700 44.6 leicht spürbar
Benfica Portugal 3 37000 40.3 leicht spürbar
Barreiro Portugal 3 51300 46.8 leicht spürbar
Amadora Portugal 3 178900 41.1 leicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Zur besseren Datenverarbeitung ist der Standard für dieses Feld in UTC (NICHT mitteleuropäische Zeit). Der voreingestellte Wert entspricht der Herdzeit dieses Erdbebens. Falls das Erdbeben bei dir erst später ankam oder du ein Nachbeben melden möchtest, passe den Wert bitte an.
Detaillierte Fragebogen zur wissenschaftlichen Auswertung. Dauert nur wenige Minuten. Hier ausklappen und ausfüllen. (optional)

Diese Angaben werden nicht veröffentlicht und zur Bestimmung der Erdbeben-Intensität an deinem Ort genutzt. Dies dient vor allem wissenschaftlichen Zwecken.

Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung (EMS-98 Personenwahrnehmung)
Drinnen gespürt



Draußen gespürt



Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden (EMS-98 Schadenstufen)
Subjektive Stärke (optional)


Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).