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ShakeMap M4.3 am 16.02.2026 00:55 nahe Almeria, Spanien

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 4.3
Zeit: 16.02.2026 00:55 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: nicht bestimmt
Ursprung: tektonisch
Region(en): Spanien
Datenquelle(n): IGN

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 5.8. Potenziell spürbar für etwa 1,2 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
530k
schwach (3)
403k
deutlich (4)
306k
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
4k
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.

Todesopfer
0

Verletzte
0

Vertriebene
0

Schwer beschädigte Gebäude
0

Leicht beschädigte Gebäude
0–3

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 16.02.2026 00:55 ereignete sich nahe Almeria, Spanien ein Erdbeben der Magnitude 4.3 in 10 km Tiefe (Fixwert). Die berechnete Maximalintensität beträgt 5.9. Das Beben war vermutlich für bis zu 1,2 Mio Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Das Epizentrum lag in der Provinz Almeria in der südspanischen Region Andalusien. Die spanische Geologiebehörde (IGN) ermittelte eine Magnitude von 4.3. Die Tiefe des Bebens wurde zunächst nicht bestimmt. In Almeria wurde das Beben verbreitet verspürt. Das Epizentrum selbst lag in einer dünn besiedelten Bergregion, wo nur wenige Menschen leben. Dort kam es teils zu starken Erschütterungen. Entlang der dicht besiedelten Küste waren die Erschütterungen schwächer. Größere Schäden sind nicht zu erwarten.

Der Süden Spaniens liegt im Bereich der sehr diffus verlaufden Plattengrenze zwischen Afrika und Europa. Mit run 5 Millimetern pro Jahr stoßen beide Platten hier zusammen. Dieser Druck verteilt sich auf mehrere Gebiete, wo sich kleinere, aktive Störungszonen bildeten. Eine davon ist die Betische Kordillere, das Küstengebirge Andalusiens. Auch die Carboneras-Störung, die bei Almeria vom Alboran-Meer im Südwesten aufs Festland trifft, baut einen teil der Spannung ab. Mehrere starke und zerstörerische Erdbeben über Magnitude 6 haben die Provinz Almeria in der Vergangenheit getroffen. Das schlimmste, dessen Epizentrum wohl nur wenige Kilometer westlich des heutigen Bebens lag, ereignete sich im Jahr 1522. Es wird auf Magnitude 6.1 geschätzt und forderte mehr als 1000 Todesopfer.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Almeria, Spanien? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 245 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.3 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.

Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 85.2%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Gádor Spanien 5 3000 13.5 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Tabernas Spanien 5 3200 4.2 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Terque Spanien 5 400 21.0 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Rioja Spanien 5 1300 12.0 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Pechina Spanien 5 keine Daten 13.1 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Almería Spanien 4 188800 21.7 deutlich spürbar
Roquetas de Mar Spanien 4 82700 36.0 deutlich spürbar
El Ejido Spanien 3 84700 48.3 leicht spürbar
Granada Spanien 2 234300 112.0 kaum spürbar
Mazarrón Spanien 2 35200 113.2 kaum spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

1 von 1 Meldung auf der Karte
Anonym · Intensität: IV · 15.02.2026, 00:55 CET
Tabernas, Almeria

Dumpfes Grollen und das Haus hat gezittert.

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.

Ein Gedanke zu „Erdbeben (M4.3) nahe Almeria, Spanien“
  1. Hallo Herr Skapski und viele Grüße nach Jena. Wir wohnen in Rodalquilar und haben vom Erdbeben heute Nacht in der Sierra Alhamilla nichts mitbekommen.
    Viele Grüße von einer Mecklenburgerin und einem Sachsen

Die Kommentare sind geschlossen.