Startseite » Schaden » Erdbeben (M4.8) nahe Kaschmir, Indien

ShakeMap M4.8 am 02.02.2026 02:05 nahe Kaschmir, Indien

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 4.8
Zeit: 02.02.2026 02:05 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Indien, Pakistan
Datenquelle(n): USGS

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Betroffene Menschen

Maximalintensität 6.9. Potenziell spürbar für etwa 46,8 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
33.1 Mio
schwach (3)
8.5 Mio
deutlich (4)
3.1 Mio
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
2.1 Mio
stark (6), leichte Schäden möglich
38k
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.

Todesopfer
0–1

Verletzte
0–1

Vertriebene
0–5

Schwer beschädigte Gebäude
0–3

Leicht beschädigte Gebäude
10–70

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 02.02.2026 02:05 ereignete sich nahe Kaschmir, Indien ein Erdbeben der Magnitude 4.8 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.7. Das Beben war vermutlich für bis zu 46,8 Mio Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Das Erdbeben führte zu Schäden an zahlreichen Gebäuden in umliegenden Orten. Es bildeten sich große Risse in Mauern, einzelne Wände stürzten teilweise ein.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Kaschmir, Indien? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.8 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.

Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 97.8%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Māgām Indien 5 4700 27.5 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Tsrār Sharīf Indien 5 8000 14.4 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Srinagar Indien 5 975900 32.2 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Sopur Indien 5 63000 50.6 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Bijbehara Indien 5 24600 46.3 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Soyībug Indien 5 104000 27.2 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Bāramūla Indien 4 77300 47.4 deutlich spürbar
Anantnag Indien 4 79800 51.9 deutlich spürbar
Rawalpindi Pakistan 3 1743100 147.5 leicht spürbar
Mandi Bahauddin Pakistan 3 129700 174.2 leicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
Drinnen gespürt
Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.