Startseite » Deutschland » Kleines Erdbeben (M1.1) nahe Unstruttal-Menteroda

ShakeMap M1.1 am 19.02.2026 23:13 in Unstruttal

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 1.1
Zeit: 19.02.2026 23:13 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 1 km
Ursprung: induziert (Bergbau)
Region(en): Deutschland
Datenquelle(n): TSN

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 2.7. Potenziell spürbar für etwa 689 Menschen.
kaum spürbar (2)
689
schwach (3)
0
deutlich (4)
0
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
0
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.

Todesopfer
0

Verletzte
0

Vertriebene
0

Schwer beschädigte Gebäude
0

Leicht beschädigte Gebäude
0

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 19.02.2026 23:13 ereignete sich in Unstruttal (Ortsteil Menteroda) ein Erdbeben der Magnitude 1.1 in 1 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.9. Das Beben war vermutlich für bis zu 689 Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Das Epizentrum des Bebens lag nach TSN-Ortungen direkt am Nordrand des Dorfes Menteroda, das 2023 in die Gemeinde Unstruttal eingegliedert wurde. Es handelt sich um ein induziertes Erdbeben aufgrund des dortigen Kalibergbaus. Kleine Erdbeben treten dort häufig auf. Aufgrund der geringen Tiefe, die für induzierte Beben typisch ist, dürfte das Beben in Menteroda schwach verspürt worden sein. Dies ergeben Erdbebennews-Intensitätsberechnungen. Entsprechende Meldungen liegen allerdings noch nicht vor.

Statistik: Keine statistische Auswertung möglich, da keine historischen Ereignisse vorliegen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Menteroda Deutschland 2 1500 0.4 kaum spürbar
Wolkramshausen Deutschland 0 1200 17.3 nicht spürbar
Anrode Deutschland 0 3600 16.8 nicht spürbar
Mühlhausen Deutschland 0 38100 13.8 nicht spürbar
Seebach Deutschland 0 2500 16.6 nicht spürbar
Leinefelde-Worbis Deutschland 0 13700 18.6 nicht spürbar
Gernrode Deutschland 0 1700 15.1 nicht spürbar
Kleinwenden Deutschland 0 1000 13.4 nicht spürbar
Obermehler Deutschland 0 1000 5.1 nicht spürbar
Freienbessingen Deutschland 0 1000 16.6 nicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
Drinnen gespürt
Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.