Startseite » Griechenland » Erdbeben (M4.8) im Norden von Griechenland

ShakeMap M4.8 am 12.03.2026 11:14 nahe Trikala, Griechenland

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 4.8
Zeit: 12.03.2026 11:14 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Griechenland
Datenquelle(n): NOA

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Betroffene Menschen

Maximalintensität 6.6. Potenziell spürbar für etwa 2,6 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
1.6 Mio
schwach (3)
725k
deutlich (4)
253k
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
7k
stark (6), leichte Schäden möglich
55
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.

Todesopfer
0–1

Verletzte
0–1

Vertriebene
0–1

Schwer beschädigte Gebäude
0–1

Leicht beschädigte Gebäude
0–4

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 12.03.2026 11:14 ereignete sich nahe Trikala, Griechenland ein Erdbeben der Magnitude 4.8 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.6. Das Beben war vermutlich für bis zu 2,6 Mio Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Das Epizentrum lag im zentralen Pindosgebirge im Norden von Griechenland. Die Erschütterungen wurden verbreitet in der Region schwach verspürt. Die Epizentralregion ist eher dünn besiedelt. In den dortigen Dörfern sind aber einige Schäden möglich. Zudem drohen Steinschläge und Erdrutsche.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Trikala, Griechenland? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.8 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.

Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 99.9%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Pyrgetós Griechenland 5 1200 37.8 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Agía Triáda Griechenland 5 1000 39.0 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Kallifóni Griechenland 5 1200 36.9 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Kardítsa Griechenland 5 32800 35.6 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Pigí Griechenland 5 1200 31.7 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Tríkala Griechenland 5 61700 38.8 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Lárisa Griechenland 3 144700 87.0 leicht spürbar
Agrínio Griechenland 3 46900 71.3 leicht spürbar
Lamía Griechenland 3 52000 87.3 leicht spürbar
Kateríni Griechenland 3 53300 140.0 leicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
Drinnen gespürt
Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).