Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–2 sowie 0–2 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 08.03.2026 04:32 Uhr ereignete sich nahe Ioaninna, Griechenland ein Erdbeben der Magnitude 5.3 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 7.2. Das Beben war vermutlich für bis zu 7,2 Mio Menschen spürbar. Lokal sind mäßige Gebäudeschäden möglich. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Das Epizentrum lag in der Region Epirus im Nordwesten Griechenlands nahe der Stadt Ioaninna. Der Erdbebendienst der Universität Athen (NOA) ermittelte Magnitude 5.3. Die Erschütterungen waren im gesamten Nordwesten Griechenlands einschließlich der Ionischen Inseln (u.a. Korfu) zu spüren. Es folgten zahlreiche Nachbeben, das stärkste mit einer Magnitude von 4.7. Vor allem in den Dörfern nahe des Epizentrums sind leichte bis mäßige Schäden möglich.
Nach ersten Medienberichten riss das Beben die Bevölkerung von Ioaninna aus dem Schlaf. Viele Menschen flüchteten ins Freie. Erste Medienberichte sprechen von Stromausfällen in Teilen der Region. Im umliegenen Bergland kam es zudem zu Steinschlägen. Meldungen über größere Gebäudeschäden liegen noch nicht vor.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Ioaninna, Griechenland? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 5.3 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 82.9%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Vounoplagiá | Griechenland | 7 | 1400 | 11.9 | mäßige Schäden möglich |
| Pérama | Griechenland | 7 | 1800 | 17.1 | mäßige Schäden möglich |
| Kalpáki | Griechenland | 6 | 600 | 22.5 | leichte Schäden möglich |
| Neochorópoulo | Griechenland | 6 | 1300 | 17.5 | leichte Schäden möglich |
| Tsiflikópoulo | Griechenland | 6 | 1600 | 16.7 | leichte Schäden möglich |
| Ioánnina | Griechenland | 6 | 65600 | 17.7 | leichte Schäden möglich |
| Tríkala | Griechenland | 4 | 61700 | 97.3 | deutlich spürbar |
| Korçë | Albanien | 4 | 58300 | 104.2 | deutlich spürbar |
| Pogradec | Albanien | 3 | 61500 | 135.1 | leicht spürbar |
| Berat | Albanien | 3 | 46900 | 127.8 | leicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Ein starker Ruck, danach Wackeln für ca. 3 Sekunden. Befand mich wach im Bett meines Wohnwagens. Keine Schäden
Hast du dieses Erdbeben gespürt?
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