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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 26.03.2026 15:18 ereignete sich nahe Iwate, Japan ein Erdbeben der Magnitude 6.5 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 5.6. Das Beben war vermutlich für bis zu 7,5 Mio Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Das Epizentrum lag weit vor der Küste der Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshu. Die Japanische Meteorlogiebehörde (JMA) ermittelte eine Magnitude von 6.5. Die Erschütterungen waren im Nordosten Honshus verbreitet spürbar, vereinzelt auch mit stärkerer Intensität. Einzelne, sehr leichte Gebäudeschäden sind nicht auszuschließen. Insgesamt sind aber keine größeren Auswirkungen zu erwarten. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Die JMA weist jedoch auf die Möglichkeit von leichten Meeresspiegel-Schwankungen, also quasi Mini-Tsunamis, hin. Die Wellenhöhen sollten demnach im Bereich unter 20 Zentimeter liegen und ungefährlich bleiben.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Iwate, Japan? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 6.5 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 70.8%; innerhalb von zehn Jahren bei 100.0%.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Ōfunato | Japan | 5 | 35400 | 144.6 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Miyako | Japan | 5 | 51700 | 117.9 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Kuji | Japan | 5 | keine Daten | 151.7 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Noda | Japan | 5 | 4200 | 143.7 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Tōno | Japan | 4 | 26800 | 153.5 | deutlich spürbar |
| Shiogama | Japan | 4 | 59500 | 236.4 | deutlich spürbar |
| Mizusawa | Japan | 4 | 61300 | 191.2 | deutlich spürbar |
| Ichinoseki | Japan | 4 | 63000 | 198.0 | deutlich spürbar |
| Morioka | Japan | 4 | 295200 | 186.0 | deutlich spürbar |
| Hanamaki | Japan | 4 | 73100 | 188.4 | deutlich spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Hast du dieses Erdbeben gespürt?
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