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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 24.03.2026 5:37 ereignete sich nahe Tonga ein Erdbeben der Magnitude 7.6 in 238 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.5. Das Beben war vermutlich für bis zu 96 Tsd Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Schweres aber sehr tiefes Erdbeben nahe des Inselstaates Tonga im Südpazifik. Das Beben wurde auf vielen Inseln teils kräftig verspürt. Einzelne Schäden sind möglich. Aufgrund der Tiefe von 238 Kilometern sind die Auswirkungen jedoch recht begrenzt. Tsunami-Gefahr droht ebenfalls aufgrund der Tiefe nicht.
Ursprung des Erdbebens ist die Tonga-Kermadec-Subduktionszone, die von Neuseeland im Süden bis zu den Fidschi-Inseln im Norden verläuft. Sie gilt als eine der aktivsten und größten Subduktionszonen weltweit. Schwere Erdbeben treten hier sehr häufig auf, aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte sind diese meist harmlos. An dieser Subduktion schiebt sich die Pazifische Platte von Osten unter die Australische Platte.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Tonga? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten die stärksten 500 Erdbeben aus den internationalen ISC-Daten
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 7.6 in dieser Region statistisch im Schnitt etwa alle 13 Jahre vor.
Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb eines Jahres ein ähnlich starkes Beben passiert, liegt bei etwa 7.6%; innerhalb von zehn Jahren bei 54.6%.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte – sie sagen nichts über den genauen Zeitpunkt des nächsten Bebens, helfen aber, die regionale Aktivität einzuordnen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Tatakamotonga | Tonga | 6 | 3000 | 277.2 | leichte Schäden möglich |
| Nuku‘alofa | Tonga | 6 | 22400 | 271.1 | leichte Schäden möglich |
| Neiafu | Tonga | 6 | 4300 | 153.2 | leichte Schäden möglich |
| Kolonga | Tonga | 6 | 1100 | 272.1 | leichte Schäden möglich |
| Lapaha | Tonga | 6 | 8000 | 276.3 | leichte Schäden möglich |
| Haveluloto | Tonga | 5 | 3400 | 272.5 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Vaini | Tonga | 5 | 3000 | 277.3 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| ‘Ohonua | Tonga | 5 | 1200 | 295.9 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Hihifo | Tonga | 5 | 800 | 350.2 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Pangai | Tonga | 0 | 1700 | 167.7 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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