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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 24.04.2026 12:49 ereignete sich nahe Gera ein Erdbeben der Magnitude 2.2 in 22 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.2. Das Beben war vermutlich für bis zu 1,5 Tsd Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Leichtes Erdbeben am Freitagmittag im Osten von Thüringen. Nach bestätigten Lokalisierungen des Thüringer Seismologischen NEtzes (TSN) ereignete sich das Erdbeben um 12:49 Uhr im Norden von Gera. Demnach erreichte es Magnitude 2.2. Die Herdtiefe lag bei rund 21 Kilometern. Mehrere schwächere Nachbeben folgten innerhalb der ersten Minuten. Bereits in der Nacht kam es an gleicher Stelle zu einem Mikrobeben der Magnitude -0.8.
Das Erdbeben dürfte nach Erdbebennews-Berechnungen kaum zu spürbaren Erschütterungen geführt haben, vor allem wegen der recht großen Tiefe. Vereinzelt sind schwache Erschütterungen vor allem entlang der Weißen Elster im Raum Gera nicht auszuschließen. Zudem könnten in der Region vereinzelt ein leichtes Grollen zu hören gewesen sein. Es handelt sich um das stärkste Erdbeben im Raum Gera seit August 2015. Damals kam es zu einem Erdbeben mit Magnitude 2.3.
Ursprung des Erdbebens ist die Leipzig-Regensburg-Zone. Dabei handelt es sich um eine tektonische Schwächezone, die vor allem in der Region zwischen Leipzig und dem Vogtland immer wieder zu Erdbebenaktivität führt. Erst vergangene Woche kam es in Groitzsch südlich von Leipzig zu einem Erdbeben der Magnitude 3.2, das auch im Osten Thüringens verspürt wurde.
Update 13:42 Uhr: Das TSN korrigierte das Erdbeben auf Magnitude 2.3.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Kraftsdorf | Deutschland | 2 | 4400 | 11.2 | kaum spürbar |
| Deuben | Deutschland | 2 | 1200 | 17.3 | kaum spürbar |
| Hermsdorf | Deutschland | 2 | 7800 | 13.5 | kaum spürbar |
| Brahmenau | Deutschland | 2 | 1100 | 10.2 | kaum spürbar |
| Bad Klosterlausnitz | Deutschland | 2 | 3500 | 11.9 | kaum spürbar |
| Leipzig | Deutschland | 0 | 505000 | 49.0 | nicht spürbar |
| Apolda | Deutschland | 0 | 24800 | 36.4 | nicht spürbar |
| Grimma | Deutschland | 0 | 18000 | 57.7 | nicht spürbar |
| Schkeuditz | Deutschland | 0 | 18500 | 50.9 | nicht spürbar |
| Aue | Deutschland | 0 | 18600 | 63.2 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Dumpfes Geräusch, leichte Vibration.
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