Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 25.05.2026 22:15 ereignete sich nahe Bad Reichenhall ein Erdbeben der Magnitude 1.6 in 1 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.8. Das Beben war vermutlich für bis zu 991 Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Am Hochstaufen nördlich von Bad Reichenhall kam es am späten Montagabend (25. Mai) zu einer kurzen Erdbebensequenz. Innerhalb weniger Minuten ereigneten sich mehrere kleine Erdbeben über Magnitude 1. Das stärkste Beben erreichte nach Erdbebennews-Auswertung Magnitude 1.6 und war damit das bislang stärkste Ereignis am Hochstaufen in diesem Jahr.
Das Epizentrum lag am Nordhang des Hochstaufen, einige Kilometer von Bad Reichenhall entfernt. In Bad Reichenhall sowie in Teilen von Anger und Inzell könnte das Beben vereinzelt als schwaches Grollen wahrgenommen worden sein. Schäden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten.
Die Aktivität steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit den regenreichen Tagen Mitte Mai. Der Hochstaufen ist einer der am besten untersuchten Orte Deutschlands, an denen starke Niederschläge und Schneeschmelze regelmäßig kleine Erdbebenschwärme auslösen können. Wasser dringt dabei über Risse und Störungen tief in den Berg ein und verändert dort den Druck auf bestehenden Störungsflächen. Dadurch können Spannungen leichter freigesetzt werden.
Meist bleiben die Erdbeben am Hochstaufen schwach. Da sie aber sehr flach auftreten, oft nur etwa einen Kilometer unter dem Meeresspiegel, können sie bereits bei geringen Magnituden in der Nähe des Epizentrums spürbar sein.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Schneizlreuth | Deutschland | 0 | 1500 | 9.7 | nicht spürbar |
| Ruhpolding | Deutschland | 0 | 6400 | 15.3 | nicht spürbar |
| Himmelreich | Österreich | 0 | 1200 | 10.5 | nicht spürbar |
| Surberg | Deutschland | 0 | 3200 | 16.3 | nicht spürbar |
| Piding | Deutschland | 0 | 5300 | 4.7 | nicht spürbar |
| Salzburg | Österreich | 0 | 153400 | 14.8 | nicht spürbar |
| Traunstein | Deutschland | 0 | 18400 | 19.6 | nicht spürbar |
| Bad Reichenhall | Deutschland | 0 | 16900 | 4.2 | nicht spürbar |
| Freilassing | Deutschland | 0 | 15900 | 12.9 | nicht spürbar |
| Ainring | Deutschland | 0 | 10000 | 8.6 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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