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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 13.05.2026 18:52 ereignete sich nahe Lüttich ein Erdbeben der Magnitude 2.5 in 11 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.8. Das Beben war vermutlich für bis zu 168 Tsd Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Nahe der belgischen Stadt Lüttich kam es am frühen Mittwochabend zu einem leichten Erdbeben. Der belgische Erdbebendienst (KOB) ermittelte nach ersten Auswertungen eine Magnitude von 2.5. Demnach lag das Epizentrum unmittelbar südwestlich von Lüttich auf dem Gemeindegebiet von Saint Nicolas. Das Beben dürfte demnach in Teilen von Lüttich und angrenzenden Orten schwach verspürt worden sein. Angrenzende Regionen von Deutschland und den Niederlanden sind nicht betroffen.
Update 19:45 Uhr: KOB korrigierte das Beben nach weiterer Datenprüfung auf Magnitude 2.2.
Lüttich wurde im Jahr 1983 von einem der schlimmsten Erdbeben neuerer Zeit Mitteleuropas getroffen. Auch damals lag das Epizentrum südwestlich von Lüttich. Das Beben er Magnitude 5.0 verursachte viele Schäden im Stadtgebiet, hinterließ mehrere Verletzte und forderte zwei Todesopfer. Vor allem aufgrund der sehr geringen Herdtiefe wurde das Erdbeben damals so zerstörerisch. Das aktuelle, deutlich schwächere Beben trat in größerer Tiefe von rund 11 Kilometern auf.
Erst vor zwei Monaten kam es im Osten Belgiens zu einem spürbaren Erdbeben mit Magnitude 3.1. Damals lag das Epizentrum im Hohen Venn nahe der deutschen Grenze. Die Erschütterungen wurden bis in den Raum Aachen verspürt.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Glain | Belgien | 2 | 2900 | 3.6 | kaum spürbar |
| Zichen-Zussen-Bolder | Belgien | 2 | 3200 | 20.9 | kaum spürbar |
| Embourg | Belgien | 2 | 6100 | 6.1 | kaum spürbar |
| Oleye | Belgien | 2 | 1400 | 20.8 | kaum spürbar |
| Vottem | Belgien | 2 | 7500 | 7.0 | kaum spürbar |
| Liège | Belgien | 2 | 182600 | 3.2 | kaum spürbar |
| Seraing | Belgien | 2 | 60700 | 4.2 | kaum spürbar |
| Herstal | Belgien | 2 | 36500 | 8.4 | kaum spürbar |
| Namur | Belgien | 0 | 106300 | 49.9 | nicht spürbar |
| Aachen | Deutschland | 0 | 265200 | 42.9 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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