Startseite » Belgien » Leichtes Erdbeben (M2.2) nahe Lüttich

ShakeMap M2.5 am 13.05.2026 18:52 nahe Lüttich

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 2.2
Zeit: 13.05.2026 18:52 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 13 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Belgien, Deutschland
Datenquelle(n): KOB

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Betroffene Menschen

Maximalintensität 2.7. Potenziell spürbar für etwa 168 Tsd Menschen.
kaum spürbar (2)
168k
schwach (3)
0
deutlich (4)
0
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
0
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.

Todesopfer
0

Verletzte
0

Vertriebene
0

Schwer beschädigte Gebäude
0

Leicht beschädigte Gebäude
0

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Zusammenfassung

Am 13.05.2026 18:52 ereignete sich nahe Lüttich ein Erdbeben der Magnitude 2.5 in 11 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.8. Das Beben war vermutlich für bis zu 168 Tsd Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Nahe der belgischen Stadt Lüttich kam es am frühen Mittwochabend zu einem leichten Erdbeben. Der belgische Erdbebendienst (KOB) ermittelte nach ersten Auswertungen eine Magnitude von 2.5. Demnach lag das Epizentrum unmittelbar südwestlich von Lüttich auf dem Gemeindegebiet von Saint Nicolas. Das Beben dürfte demnach in Teilen von Lüttich und angrenzenden Orten schwach verspürt worden sein. Angrenzende Regionen von Deutschland und den Niederlanden sind nicht betroffen.

Update 19:45 Uhr: KOB korrigierte das Beben nach weiterer Datenprüfung auf Magnitude 2.2.

Lüttich wurde im Jahr 1983 von einem der schlimmsten Erdbeben neuerer Zeit Mitteleuropas getroffen. Auch damals lag das Epizentrum südwestlich von Lüttich. Das Beben er Magnitude 5.0 verursachte viele Schäden im Stadtgebiet, hinterließ mehrere Verletzte und forderte zwei Todesopfer. Vor allem aufgrund der sehr geringen Herdtiefe wurde das Erdbeben damals so zerstörerisch. Das aktuelle, deutlich schwächere Beben trat in größerer Tiefe von rund 11 Kilometern auf.

Erst vor zwei Monaten kam es im Osten Belgiens zu einem spürbaren Erdbeben mit Magnitude 3.1. Damals lag das Epizentrum im Hohen Venn nahe der deutschen Grenze. Die Erschütterungen wurden bis in den Raum Aachen verspürt.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Glain Belgien 2 2900 3.6 kaum spürbar
Zichen-Zussen-Bolder Belgien 2 3200 20.9 kaum spürbar
Embourg Belgien 2 6100 6.1 kaum spürbar
Oleye Belgien 2 1400 20.8 kaum spürbar
Vottem Belgien 2 7500 7.0 kaum spürbar
Liège Belgien 2 182600 3.2 kaum spürbar
Seraing Belgien 2 60700 4.2 kaum spürbar
Herstal Belgien 2 36500 8.4 kaum spürbar
Namur Belgien 0 106300 49.9 nicht spürbar
Aachen Deutschland 0 265200 42.9 nicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
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Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.