Startseite » Deutschland » Kleines Erdbeben (M1.5) in Höxter

ShakeMap M1.5 am 26.06.2026 06:43 nahe Höxter

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 1.5
Zeit: 26.06.2026 06:43 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Deutschland
Datenquelle(n): ERDBEBENNEWS

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 1.3. Nicht spürbar.
kaum spürbar (2)
0
schwach (3)
0
deutlich (4)
0
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
0
stark (6), leichte Schäden möglich
0
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Zusammenfassung

Am 26.06.2026 06:43 ereignete sich nahe Höxter ein Erdbeben der Magnitude 1.5 in 10 km Tiefe. Die berechneten Intensitäten lagen unter der Spürbarkeitsgrenze. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Ein kleines und sehr seltenes Erdbeben hat sich am Freitagmorgen im Weserbergland ereignet. Nach Ortungen von Erdbebennews lag das Epizentrum im Norden von Höxter (NRW), direkt an der Grenze zum Landkreis Holzminden (Niedersachsen). Demnach erreichte das Beben eine Magnitude von 1.5. Eine genaue Tiefe konnte nicht bestimmt werden.

Aufgrund der geringen Stärke ist nicht mit Schäden zu rechnen. Je nach Tiefe und lokalem Untergrund könnte das Beben nahe des Epizentrums aber als schwaches Grollen oder kurzer Ruck von einzelnen Personen wahrgenommen worden sein. Entsprechende Meldungen liegen bislang jedoch nicht vor.

Bereits kurz vor Mitternacht, um 23:53 Uhr, kam es zu einem kleineren Vorbeben. Dieses erreichte Magnitude 0.8. Für den Landkreis Höxter sind dies nach aktuellem Kenntnisstand die ersten lokal registrierten Erdbeben. Allerdings ist die seismologische Überwachung in der Region vergleichsweise dünn, sodass solche sehr kleinen Ereignisse bis vor einigen Jahren wohl nur schwer oder gar nicht hätten erfasst werden können.

Auch wenn Erdbeben in dieser Region sehr selten sind: Kleine Beben dieser Stärke können grundsätzlich fast überall auftreten. Sie entstehen, wenn natürlich vorhandene Spannungen in der Erdkruste durch kleine, ruckartige Bewegungen entlang alter Bruchzonen freigesetzt werden.

Statistik: Keine statistische Auswertung möglich, da keine historischen Ereignisse vorliegen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Stadtoldendorf Deutschland 0 6100 16.3 nicht spürbar
Hehlen Deutschland 0 2200 18.8 nicht spürbar
Coppenbrügge Deutschland 0 7900 34.1 nicht spürbar
Kirchbrak Deutschland 0 1200 19.5 nicht spürbar
Elze Deutschland 0 9600 40.1 nicht spürbar
Göttingen Deutschland 0 122100 48.5 nicht spürbar
Hildesheim Deutschland 0 103100 52.0 nicht spürbar
Detmold Deutschland 0 73700 39.0 nicht spürbar
Hameln Deutschland 0 58700 31.4 nicht spürbar
Lemgo Deutschland 0 41900 41.8 nicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
Drinnen gespürt
Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.