Startseite » Japan » Zwei Verletzte durch Erdbeben (M5.5) nahe Tokyo, Japan

ShakeMap M5.5 am 16.06.2026 12:46 nahe Tokyo, Japan

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 5.5
Zeit: 16.06.2026 12:46 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 50 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Japan
Datenquelle(n): JMA

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Betroffene Menschen

Maximalintensität 6.0. Potenziell spürbar für etwa 54,3 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
5.7 Mio
schwach (3)
5.2 Mio
deutlich (4)
11.3 Mio
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
29.8 Mio
stark (6), leichte Schäden möglich
2.2 Mio
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Zusammenfassung

Am 16.06.2026 12:46 ereignete sich nahe Tokyo, Japan ein Erdbeben der Magnitude 5.5 in 50 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 6.0. Das Beben war vermutlich für bis zu 54,3 Mio Menschen spürbar. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich – widerstandsfähigere Bauweisen verringern das Risiko. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.

Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben

Kräftiges Erdbeben in 50 Kilometern Tiefe nördlich der japanischen Hauptstadt Tokyo. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde JMA erreichte das Beben Magnitude 5.5. Im Großraum Tokyo wurde das Beben verbreitet deutlich bis stark verspürt. Vereinzelt traten Intensitäten von VI auf, verbreitet IV bis V. Es kann dabei zu leichten, oberflächlichen Schäden an einigen Gebäuden kommen. Größere Auswirkungen sind aufgrund der hochmodernen Bauweise nicht zu erwarten.

Update: Leichtverletzte nach Erdbeben im Großraum Tokyo

Nach dem Erdbeben im Großraum Tokyo liegen inzwischen genauere Angaben zu den Auswirkungen vor.

Nach ersten japanischen Medienberichten wurden in der Präfektur Gunma mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Beide Verletzungen stehen offenbar mit Stürzen während oder kurz nach dem Beben in Verbindung. Größere Gebäudeschäden wurden zunächst nicht gemeldet. Jedoch gab es einzelne Meldungen über leichte Verputzrisse und Schäden an Verglasungen von Gebäuden.

Das Erdbeben hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Mehrere Shinkansen-Verbindungen wurden zeitweise angehalten oder überprüft. Zudem kam es auf einzelnen Strecken zu Stromproblemen. Solche Maßnahmen sind in Japan nach stärkeren Erdbeben üblich, da Strecken, Brücken und technische Anlagen vorsorglich kontrolliert werden.

Eine Tsunamigefahr bestand nicht.

Statistik: Keine statistische Auswertung möglich, da keine historischen Ereignisse vorliegen.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Yoshikawa Japan 6 60500 23.6 leichte Schäden möglich
Yono Japan 6 102400 32.7 leichte Schäden möglich
Abiko Japan 6 131800 29.2 leichte Schäden möglich
Makabe Japan 6 19300 27.2 leichte Schäden möglich
Tokorozawa Japan 6 339400 49.8 leichte Schäden möglich
Saitama Japan 6 1193400 29.3 leichte Schäden möglich
Koshigaya Japan 6 317400 24.8 leichte Schäden möglich
Kawagoe Japan 6 337900 41.2 leichte Schäden möglich
Kashiwa Japan 6 340200 28.3 leichte Schäden möglich
Honchō Japan 6 560700 45.7 leichte Schäden möglich
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Annika · 2026-06-16T10:46:00+00:00
Tokio

Mäßige Vibration, keine Schäden.

AS · 2026-06-16T10:46:00+00:00
Tokio

Mäßige Vibrationen, keine Schäden.

R.Hahn · Intensität: IV · 2026-06-16T10:46:00+00:00
Tokyo

Vibration des Bodens

Tanja · 2026-06-16T10:42:00+00:00
Tokio - shinjushu

Leichtes Wackeln in niedrigem Gebäude

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Aufenthaltsort & Aktivität
Wahrnehmung
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Draußen gespürt
Auswirkungen auf Objekte
Gebäudeschäden
Subjektive Stärke


Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.