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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 07.06.2026 19:36 ereignete sich nahe Kuba ein Erdbeben der Magnitude 6.1 in 10 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 5.7. Das Beben war vermutlich für bis zu 5,3 Mio Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Ein starkes Erdbeben hat am Montagabend die Region westlich von Kuba erschüttert. Nach Auswertungen des USGS erreichte das Beben Magnitude 6.1. Das Epizentrum lag im Meer zwischen Kuba, der mexikanischen Halbinsel Yucatán und den Florida Keys.
Auf Kuba wurde das Erdbeben im Westen des Landes deutlich verspürt. Auch aus Florida gingen zahlreiche Wahrnehmungsmeldungen ein. Dort war das Beben vor allem in höheren Gebäuden oder in ruhiger Umgebung als schwaches Schwanken bemerkbar. Schäden sind in Florida nicht zu erwarten. Auch für Kuba deuten die Daten nicht auf großflächige schwere Auswirkungen hin, kleinere Schäden in ungünstig gebauten Gebäuden nahe der betroffenen Küstenregion können aber nicht völlig ausgeschlossen werden.
Ungewöhnlich ist vor allem die Lage des Epizentrums. Stärkere Erdbeben in der Karibik treten häufiger weiter östlich und südlich auf, etwa bei Haiti, Jamaika, Puerto Rico oder entlang der Cayman-Störungszone. Der Bereich westlich von Kuba in Richtung Golf von Mexiko ist seismisch zwar nicht ruhig, steht aber deutlich seltener im Fokus. Mit Magnitude 6.1 handelt es sich um das stärkste bekannte Erdbeben in diesem Meeresgebiet.
Tektonisch gehört die Region zum weiteren Umfeld der Plattengrenze zwischen der Karibischen Platte und der Nordamerikanischen Platte. Entlang dieser Grenze verschieben sich die Erdplatten seitlich gegeneinander, wodurch es vor allem südlich von Kuba häufig zu Erdbeben kommt.
Eine Tsunamigefahr durch das Beben besteht nicht. Nachbeben sind in den kommenden Stunden und Tagen möglich, erreichen aber meist deutlich geringere Magnituden als das Hauptbeben.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| San Luis | Kuba | 5 | 6700 | 153.2 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| San Juan y Martínez | Kuba | 5 | keine Daten | 145.6 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Consolación del Sur | Kuba | 5 | 69900 | 170.2 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Puerto Esperanza | Kuba | 5 | 3300 | 144.6 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Guane | Kuba | 5 | 16500 | 127.2 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Pinar del Río | Kuba | 5 | 187000 | 154.3 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Cancún | Mexiko | 4 | 628300 | 252.1 | deutlich spürbar |
| San Cristobal | Kuba | 4 | 59600 | 214.1 | deutlich spürbar |
| Bauta | Kuba | 4 | 45800 | 266.7 | deutlich spürbar |
| Güira de Melena | Kuba | 4 | 69900 | 270.3 | deutlich spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Ich stand in der vierten Etage eines Betonneubaues, angelehnt an einen Waschtisch und Sasha’s hat gewackelt.
Wackeln meiner Liege am Hotel-Pool
Short Shaking
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