Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Zusammenfassung
Am 15.06.2026 00:06 ereignete sich nahe Staffhorst ein Erdbeben der Magnitude 1.8 in 5 km Tiefe. Die berechnete Maximalintensität beträgt 2.5. Das Beben war vermutlich für bis zu 2,4 Tsd Menschen spürbar. Die Angaben basieren auf einem Modell von Erdbebennews und können lokal – etwa durch Baugrund und Gebäudeeigenschaften – abweichen.
Nachrichten und Hintergründe zu diesem Erdbeben
Im Landkreis Diepholz kam es am Mittwoch kurz nach Mitternacht zu einem leichten Erdbeben. Das seismische Überwachungsportal des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG) ermittelte eine Magnitude von 1.8 und verortete das Epizentrum in Staffhorst im Landkreis Diepholz, etwa 15 Kilometer westlich von Nienburg. Nach Erdbebennews-Berechnungen dürfte das Erdbeben nahe des Epizentrums von einzelnen Personen als leichte Erschütterungen oder schwaches Grollen wahrgenommen worden sein. Verbreitete und deutliche Wahrnehmbarkeit ist nicht zu erwarten, auch Schäden infolge des Bebens sind auszuschließen.
Aufgrund der dortigen Erdgasförderung kommt es an verschiedenen Orten im Landkreis Diepholz, aber auch in benachbarten Landkreisen, immer wieder zu leichten Erdbeben. Das letzte registrierte Beben in Diepholz ereignete sich im November 2025 nahe des Ortes Bassum. Mit einer Magnitude von 2.1 wurde es leicht verspürt.
Induzierte Erdbeben aufgrund der Erdgasförderung entstehen durch die kontinuierliche Druckentlastung im Gestein. Dabei kommt es über längere Zeiträume zu einem Zusammensinken der Gesteinsschichten, in denen zuvor Erdgas eingelagert war. Dies führt dazu, dass es immer wieder entlang vorhandener Schwächezonen im Gestein zu ruckartigen Verschiebungen kommt, was sich als Erdbeben bemerkbar macht.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Borstel | Deutschland | 2 | 1400 | 3.4 | kaum spürbar |
| Mellinghausen | Deutschland | 2 | 1100 | 7.0 | kaum spürbar |
| Pennigsehl | Deutschland | 2 | 1400 | 6.1 | kaum spürbar |
| Siedenburg | Deutschland | 2 | 1300 | 4.0 | kaum spürbar |
| Haßbergen | Deutschland | 0 | 1600 | 16.4 | nicht spürbar |
| Nienburg | Deutschland | 0 | 32600 | 16.0 | nicht spürbar |
| Sulingen | Deutschland | 0 | 12800 | 12.9 | nicht spürbar |
| Rohrsen | Deutschland | 0 | 1100 | 15.8 | nicht spürbar |
| Sudwalde | Deutschland | 0 | 1200 | 15.5 | nicht spürbar |
| Engeln | Deutschland | 0 | 1200 | 12.3 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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