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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Mittersill hat sich am 10.08.2026 2:55 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 2.6 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von Geosphere in etwa 9 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 2.9 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 7,7 Tsd Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Im österreichischen Bundesland Salzburg hat es in der Nacht auf Montag mehrere leichte Erdbeben gegeben. Die Epizentren lagen im Pinzgau im Raum Mittersill. Das stärkste Beben erreichte laut Geosphere Austria eine Magnitude von 2.6. Bei dieser Stärke sind nahe des Epizentrums vereinzelt schwache Erschütterungen möglich, Schäden sind nicht zu erwarten.
Erdbeben sind in dieser Region der Alpen nicht ungewöhnlich. Der Alpenraum steht infolge der großräumigen tektonischen Kräfte weiterhin unter Spannung. Diese wird stellenweise durch Bewegungen an bereits vorhandenen Störungszonen abgebaut.In der Umgebung von Mittersill treten immer wieder kleinere Erdbeben auf. Ein stärkeres Beispiel ereignete sich im März 2011 nördlich von Mittersill und erreichte damals Magnitude 3.5.
Auch die weitere Umgebung war in jüngerer Vergangenheit seismisch auffällig. Rund 30 Kilometer nördlich von Mittersill begann im Januar 2024 im Raum Waidring und Pillersee bei St. Johann in Tirol eine ungewöhnlich intensive Erdbebenserie. Neben mehreren hundert schwachen Beben wurden dort innerhalb eines Monats 46 Erdbeben von der Bevölkerung verspürt. Das stärkste erreichte Magnitude 3.9 und verursachte lokal kleinere Risse und abgeplatzten Verputz. Ein Zusammenhang mit den aktuellen Beben bei Mittersill besteht dabei allerdings nicht.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Stuhlfelden | Österreich | 3 | 1100 | 4.1 | leicht spürbar |
| Kitzbühel | Österreich | 2 | 8300 | 20.3 | kaum spürbar |
| Aurach | Österreich | 2 | 1100 | 15.7 | kaum spürbar |
| Saalbach | Österreich | 2 | 1800 | 10.3 | kaum spürbar |
| Piesendorf | Österreich | 2 | 2100 | 11.4 | kaum spürbar |
| Salzburg | Österreich | 0 | 153400 | 65.1 | nicht spürbar |
| Rosenheim | Deutschland | 0 | 60200 | 69.5 | nicht spürbar |
| Kolbermoor | Deutschland | 0 | 17900 | 70.9 | nicht spürbar |
| Bad Reichenhall | Deutschland | 0 | 16900 | 52.1 | nicht spürbar |
| Saalfelden am Steinernen Meer | Österreich | 0 | 16800 | 24.7 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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