Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Groningen, Niederlande hat sich am 21.08.2026 5:50 Uhr ein induziertes Erdbeben der Magnitude 2.8 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von KNMI in etwa 3 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 5.0 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 192 Tsd Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
In der niederländischen Provinz Groningen hat sich am frühen Freitagmorgen ein für die Region vergleichsweise kräftiges Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Angaben des niederländischen Wetter- und Erdbebendienstes KNMI erreichte das Beben Magnitude 2.8. Das Epizentrum lag bei Rottum nordöstlich der Stadt Groningen. Die Herdtiefe wird mit rund drei Kilometern angegeben.
Aufgrund der geringen Tiefe dürfte das Erdbeben rund um das Epizentrum deutlich wahrgenommen worden sein. Bei Erdbeben dieser Stärke sind in Groningen zudem leichte Gebäudeschäden grundsätzlich möglich, insbesondere an bereits vorgeschädigten Gebäuden. Bestätigte Schadensmeldungen liegen am frühen Morgen allerdings noch nicht vor.
Mit Magnitude 2,. handelt es sich um das stärkste Erdbeben in Groningen seit März. Deutlich stärkere Ereignisse sind dennoch aus der jüngeren Vergangenheit bekannt: Im November 2025 erreichte ein Erdbeben bei Zeerijp Magnitude 3.4. Das stärkste bislang registrierte induzierte Erdbeben im Groningen-Gasfeld ereignete sich 2012 bei Huizinge und erreichte Magnitude 3.6.
Die Erdbeben in Groningen sind eine Folge der jahrzehntelangen Erdgasförderung aus dem Groningen-Gasfeld. Durch die Druckabsenkung im rund drei Kilometer tiefen Reservoir wurde das Gestein verdichtet und bestehende Störungen reaktiviert. Obwohl die reguläre Gasförderung im April 2024 endgültig eingestellt wurde, treten weiterhin Erdbeben auf. Ursache sind fortbestehende Druckunterschiede und Spannungsänderungen im Untergrund, die sich nur langsam abbauen. Durch tausende Erdbeben und kontinuierliche Bodensenkungen sind viele Gebäude in der Region betroffen.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Uithuizermeeden | Niederlande | 4 | 2800 | 5.5 | deutlich spürbar |
| Usquert | Niederlande | 4 | 1300 | 4.6 | deutlich spürbar |
| Middelstum | Niederlande | 4 | 2100 | 3.9 | deutlich spürbar |
| Uithuizen | Niederlande | 4 | 4900 | 3.3 | deutlich spürbar |
| Baflo | Niederlande | 3 | 1700 | 10.3 | leicht spürbar |
| Groningen | Niederlande | 2 | 181200 | 18.9 | kaum spürbar |
| Hoogezand | Niederlande | 2 | 21500 | 24.9 | kaum spürbar |
| Korrewegwijk | Niederlande | 2 | 16700 | 17.5 | kaum spürbar |
| Delfzijl | Niederlande | 2 | 28600 | 17.6 | kaum spürbar |
| Leeuwarden | Niederlande | 0 | 91400 | 60.5 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Für die vorhandenen Meldungen wurden keine Kartenpositionen angegeben.
Das ganze Haus hat kurz gewackelt und es hat geknallt wie wenn ein Schrank umgefallen ist.
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