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Betroffene Menschen
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Tokyo, Japan hat sich am 22.08.2026 19:00 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 5.9 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von JMA in etwa 70 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 6.1 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 56,7 Mio Menschen spürbar gewesen sein. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich – widerstandsfähigere Bauweisen verringern das Risiko. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Ein Erdbeben der Magnitude 5.9 hat am Samstagabend weite Teile der japanischen Kantō-Region einschließlich Tokyo kräftig erschüttert. Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde JMA lag das Epizentrum im Süden der Präfektur Ibaraki im nordöstlichen Großraum Toyko. Das Beben ereignete sich in rund 70 Kilometern Tiefe.
Die stärksten Erschütterungen erreichten Shindo 5- auf der japanischen Intensitätsskala. Dabei sind in einem großen Gebiet einzelne kleinere Schäden möglich. Größere Auswirkungen sind bei dem Beben aber nicht zu erwarten.
Update 20:03 Uhr: Im Tokyoter Stadtbezirk Kōtō meldeten Anwohner nach dem Beben eine gebrochene Wasserleitung. Feuerwehr und Behörden sind vor Ort und prüfen die Situation. Berichte über größere Schäden oder Verletzte liegen bislang nicht vor.
Update 21:58 Uhr: Nach dem Erdbeben werden inzwischen mindestens sechs Verletzte gemeldet.
In Kawasaki wurden drei Menschen verletzt. Zwei Frauen in ihren 50ern bzw. 60ern erlitten bei Stürzen Gesichtsverletzungen, ein Mann in seinen 30ern zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu.
Auch aus der Präfektur Saitama werden zwei Verletzte gemeldet. Ein 19-Jähriger und eine 76-Jährige stürzten während des Bebens und verletzten sich dabei am Ellenbogen beziehungsweise an der Schulter. Eine weitere verletzte Person wird aus dem Tokyoter Bezirk Adachi gemeldet.
Update 07:36 Uhr: Mindestens 37 Verletzte nach Erdbeben im Großraum Tokyo
Die offizielle Verletztenzahl nach dem M5.9-Erdbeben in der Kanto-Region ist deutlich gestiegen. Nach dem jüngsten Lagebericht der japanischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde FDMA sind in Ibaraki, Saitama, Chiba und Kanagawa zusammen 22 Verletzte registriert. Hinzu kommen nach Angaben der Feuerwehr Tokyo 15 weitere Leichtverletzte in der Hauptstadt. Damit sind inzwischen mindestens 37 Verletzte bekannt.
Unter den 22 offiziell von den Präfekturen gemeldeten Verletzten befindet sich erstmals auch eine schwer verletzte Person in Kanagawa; die übrigen 21 wurden als leicht verletzt eingestuft. Die meisten Verletzten außerhalb Tokyos wurden bislang aus Saitama mit neun sowie aus Kanagawa mit acht Fällen gemeldet.
Größere Gebäudeschäden werden weiterhin nicht gemeldet. In Saitama wurde bislang lediglich ein Wohngebäude mit Teilschaden erfasst, Schäden an wichtigen Einrichtungen liegen nach Angaben der FDMA nicht vor. Hinzu kommen mancherorts geringfügige Beeinträchtigungen bei der Strom- und Wasserversorgung.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Tokyo, Japan? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 500 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 5.9 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 93.9% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Sōka | Japan | 6 | 231400 | 32.6 | leichte Schäden möglich |
| Hitachi-Naka | Japan | 6 | 156800 | 58.9 | leichte Schäden möglich |
| Inzai | Japan | 6 | keine Daten | 19.2 | leichte Schäden möglich |
| Higashimurayama | Japan | 6 | 150600 | 63.2 | leichte Schäden möglich |
| Shimodate | Japan | 6 | 63700 | 34.9 | leichte Schäden möglich |
| Tokyo | Japan | 6 | 8336600 | 50.5 | leichte Schäden möglich |
| Yokohama | Japan | 6 | 3574400 | 74.9 | leichte Schäden möglich |
| Kawasaki | Japan | 6 | 1306800 | 63.5 | leichte Schäden möglich |
| Saitama | Japan | 6 | 1193400 | 41.3 | leichte Schäden möglich |
| Chiba | Japan | 6 | 919700 | 44.4 | leichte Schäden möglich |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Alarm im Hotelzimmer, hat schon richtig gebebt im 9. Stock
Hochhaus 10. Etage schwankte spürbar für ca 1-2 min
Das Hochhaus hat geschwankt
Bett am bewegen, Gebäude am wackeln, Kleiderbügel schlagen gegen die Wand
Asakusabashi
Das Gebäude hat extrem gewackelt. Warnung kam auf dem Handy. Hotel hat super reagiert.
Erdbebenwarnung über das Handy, das Gebäude hat ordentlich geschaukelt, die Hängeleuchte hat gegen die Wand geschlagen, ca 15sec lang
Erst kam der Alarm des Hotels, dann schwankte das ganze Gebäude, es war spürbar im 33.Stock
Ordentliches Beben, wackeln des Betts so dass man aufwacht. Gegenstände die vom Tisch fallen.
Wir wurden im 37. Stock durch deutlich wahrnehmbares Schwanken und Rütteln des Gebäudes aus dem Schlaf gerissen.
10. Stock Hotel - aus dem Schlaf gerissen, Gebäude hat ca. 20 Sekunden gewackelt, deutlich spürbar
2 Uhr starkes wackeln im 8 Stockwerk
Im 13. Stock des Hotels war das Beben stark spürbar. Das Gebäude hat für ca. 30 Sekunden geschwankt. Etwa eine Minute vor dem Beben kam eine staatliche Warnung über das Handy, beim Beben dann Durchsagen über die Lautsprecher im Hotel. Nach dem Beben wollte ich mich an der Hotelrezeption informieren. Die Notausgang-Treppen waren gesperrt, nur über die Aufzüge konnte ich hinunter. Viele Hotelgäste waren in der Lounge. Einige haben sich über die verschlossenen Notausgänge beschwert.
Hochhaus hat deutlich gewackelt
Bett gewackelt
Warnung kam über das Handy, kurz darauf wackelte das ganze Gebäude. Deutlich spürbar im 3. Stock
Die Erschütterungen waren im Gebäude deutlich spürbar-alles hat gewackelt. Vorher gab es eine Warnmeldung über das Handy.
hochhaus hat gewackelt
Stärkeres Schaukeln im Hotelzimmer. Durch unser offenes Fenster konnten wir die Durchsagen gut verstehen, so wie: "Earthquake". Da wir im 5. Stock waren sind wir nach dem Beben über die Treppe nach unten, falls Nachbeben kommen.
Starkes hin und her so wie leichtes auf und ab beben Bemerkbar.
Das telefon hat eine warnmeldung gegeben wurden aus dem Schaaf gerissen und danach wurden wir lange Zeit im hochhaus hin und her geschwenkt. Dachte es geht nicht mehr vorbei .
Hier in Shibuya war es deutlich zu spüren aber es ist alles gut.
Leicht
Wände wackeln
Vom Schlaf aufgewacht gegen 02Uhr in der Früh.
Wackeln
Es war nachts um 02:00Uhr hier.
Wurden durch den Alarm vom Handy geweckt, kurz darauf schwankte das ganze Gebäude ordentlich in alle Himmelsrichtungen.
Ein Alarm vom Hotel oder dergleichen gab es nicht, haben anschließend weitergeschlafen, da auch niemand vom Hotel kam 😅..
Es hat gewackelt. Der Kleiderschrank hat gewackelt!
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