Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Griechenland hat sich am 08.09.2026 9:46 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 4.4 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von NOA in etwa 10 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 6.2 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 1,2 Mio Menschen spürbar gewesen sein. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Ein moderates Erdbeben war am Dienstagvormittag im Westen Griechenlands zu spüren, unter anderem in Patras, vereinzelt auf Kefalonia und Zakynthos. Nach Angaben der Universität Athen erreichte das Beben Magnitude 4.4.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Griechenland? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 500 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.4 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 100.0% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Dhokímion | Griechenland | 6 | 1700 | 11.5 | leichte Schäden möglich |
| Aitolikó | Griechenland | 6 | 4300 | 8.3 | leichte Schäden möglich |
| Mesolóngi | Griechenland | 5 | 12800 | 17.1 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Kainoúryion | Griechenland | 5 | 2800 | 15.7 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Neápolis | Griechenland | 5 | 1400 | 17.7 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Agrínio | Griechenland | 5 | 46900 | 13.1 | stark spürbar, einzelne Schäden möglich |
| Pátra | Griechenland | 3 | 168000 | 44.7 | leicht spürbar |
| Amaliáda | Griechenland | 3 | 16800 | 79.2 | leicht spürbar |
| Zakynthos | Griechenland | 3 | 11500 | 90.5 | leicht spürbar |
| Náfpaktos | Griechenland | 3 | 13400 | 43.6 | leicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Hast du dieses Erdbeben gespürt?
Melde deine Beobachtung – sie hilft, Intensität und Auswirkungen besser einzuordnen.