Startseite » Griechenland » Erdbeben (M4.4) im Westen von Griechenland

Berechnete ShakeMap zum Erdbeben der Magnitude 4.4 nahe Griechenland am 08.09.2026 9:46

Berechnete Intensität des Erdbebens basierend auf einem Erdbebennews-Modell. Reale Intensität kann durch lokale Effekte leicht abweichen. Hintergrundkarte: OpenStreetMap.
Magnitude: 4.4
Zeit: 08.09.2026 9:46 Uhr deutsche Zeit
Tiefe: 10 km
Ursprung: tektonisch
Region(en): Griechenland
Datenquelle(n): NOA

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ShakeMap als Bild

Betroffene Menschen

Maximalintensität 6.1. Potenziell spürbar für etwa 1,2 Mio Menschen.
kaum spürbar (2)
714k
schwach (3)
345k
deutlich (4)
75k
mäßig (5), einzelne Schäden möglich
48k
stark (6), leichte Schäden möglich
70
sehr stark (7), mäßige Schäden möglich
0
heftig (8), schwere Schäden möglich
0
extrem (9+), schwere Zerstörung möglich
0
Hinweis: Werte beziehen sich auf den Kartenausschnitt und sind modellbasiert.

Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)

Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0–1 sowie 0–1 Verletzten.

Todesopfer
0–1

Verletzte
0–1

Vertriebene
0–1

Schwer beschädigte Gebäude
0–1

Leicht beschädigte Gebäude
0–4

Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.

Wie werden die Werte berechnet?

Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.

Warum sind nur Spannen angegeben?

Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.

Das Wichtigste zum Erdbeben

Nahe Griechenland hat sich am 08.09.2026 9:46 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 4.4 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von NOA in etwa 10 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 6.2 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 1,2 Mio Menschen spürbar gewesen sein. Kleinräumig sind leichte Gebäudeschäden möglich. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.

Nachrichten und Hintergründe

Ein moderates Erdbeben war am Dienstagvormittag im Westen Griechenlands zu spüren, unter anderem in Patras, vereinzelt auf Kefalonia und Zakynthos. Nach Angaben der Universität Athen erreichte das Beben Magnitude 4.4.

Wie häufig sind solche Erdbeben?

Wie häufig sind Erdbeben nahe Griechenland? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 500 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.

Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 4.4 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.

Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 100.0% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.

Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.

Betroffene Städte & Orte

Stadt Land Intensität (EMS-98) Bewohner Entfernung Epizentrum (km) Beschreibung
Dhokímion Griechenland 6 1700 11.5 leichte Schäden möglich
Aitolikó Griechenland 6 4300 8.3 leichte Schäden möglich
Mesolóngi Griechenland 5 12800 17.1 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Kainoúryion Griechenland 5 2800 15.7 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Neápolis Griechenland 5 1400 17.7 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Agrínio Griechenland 5 46900 13.1 stark spürbar, einzelne Schäden möglich
Pátra Griechenland 3 168000 44.7 leicht spürbar
Amaliáda Griechenland 3 16800 79.2 leicht spürbar
Zakynthos Griechenland 3 11500 90.5 leicht spürbar
Náfpaktos Griechenland 3 13400 43.6 leicht spürbar
Farben zeigen die berechnete Intensität der Erschütterung (EMS-98).

Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben

Zu diesem Erdbeben liegen noch keine Wahrnehmungsmeldungen vor.

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Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.