Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Neufra hat sich am 09.09.2026 11:52 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 2.1 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von SED in etwa 9 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 2.4 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 328 Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Auf der Schwäbischen Alb kam es am Mittwochmittag zu einem leichten Erdbeben. Nach automatischen Detektionen des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) lag das Epizentrum in Neufra im Landkreis Sigmaringen, rund 10 km östlich von Albstadt. Demnach erreichte das Beben eine Magnitude von 2.1. Manuell bestätigte Auswertungen des SED oder des Erdbebendienstes Südwest liegen noch nicht vor. Basierend auf den automatischen Daten könnte das Beben nahe des Epizentrums schwach verspürt worden sein. Wahrscheinlich wurde das Beben von einem hörbaren Grollen begleitet. Schäden sind nicht zu erwarten.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Neufra? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 11 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 2.1 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 99.5% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Trochtelfingen | Deutschland | 2 | 6600 | 8.8 | kaum spürbar |
| Scheer | Deutschland | 0 | 2600 | 20.9 | nicht spürbar |
| Ofterdingen | Deutschland | 0 | 4300 | 22.0 | nicht spürbar |
| Herbertingen | Deutschland | 0 | 4900 | 27.4 | nicht spürbar |
| Sigmaringen | Deutschland | 0 | 16600 | 17.8 | nicht spürbar |
| Reutlingen | Deutschland | 0 | 112600 | 27.6 | nicht spürbar |
| Tübingen | Deutschland | 0 | 83400 | 32.3 | nicht spürbar |
| Albstadt | Deutschland | 0 | 46700 | 11.6 | nicht spürbar |
| Rottenburg | Deutschland | 0 | 42700 | 31.4 | nicht spürbar |
| Tuttlingen | Deutschland | 0 | 34800 | 39.3 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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