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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Innsbruck hat sich am 02.09.2026 17:26 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 2.6 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von Geosphere in etwa 7 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 2.9 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 107 Tsd Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Ein neues Erdbeben hat sich am Mittwochabend nahe Innsbruck geeignet. Wie bereits beim Erdbeben der vergangenen Nacht erreichte dieses eine Magnitude von 2.6. Es kam in Innsbruck und Umgebung zu leicht spürbaren Erschütterungen. Begleitet wurde das Beben von einem hörbaren Grollen. Schäden sind nicht zu erwarten.
Das aktuelle Beben und das der Nacht hatten sehr ähnliche Epizentren ostsüdöstlich von Innsbruck. An gleicher Stelle kam es auch im Verlauf des Tages mehrfach zu kleineren, nicht spürbaren Beben. Solche kleinen Erdbebenserien im Bereich des Inntals sind auch aus der Vergangenheit bekannt und nicht ungewöhnlich. Dem Verlauf des Tals folgt eine der größten aktiven Störungszonen der Alpen, an der es immer wieder zu Erdbebenaktivität kommt, oft in Form kleinerer Erdbebenschwärme.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Innsbruck? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 10 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 2.6 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 100.0% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Hall in Tirol | Österreich | 3 | 13300 | 8.6 | leicht spürbar |
| Mils bei Solbad Hall | Österreich | 2 | 4400 | 9.1 | kaum spürbar |
| Arzl | Österreich | 2 | 11100 | 8.9 | kaum spürbar |
| Igls | Österreich | 2 | 2400 | 5.8 | kaum spürbar |
| Pfons | Österreich | 2 | 600 | 7.7 | kaum spürbar |
| Innsbruck | Österreich | 2 | 132500 | 8.7 | kaum spürbar |
| Hötting | Österreich | 2 | 35000 | 10.6 | kaum spürbar |
| Pradl | Österreich | 2 | 32600 | 7.9 | kaum spürbar |
| Wilten | Österreich | 2 | 18100 | 8.8 | kaum spürbar |
| Wattens | Österreich | 2 | 7900 | 12.6 | kaum spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
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