18. März, 1:04 Uhr: Starkes Erdbeben (M6.0) nahe Bejaia, Algerien – Mindestens 17 Verletzte – Kleiner Tsunami auf Mallorca

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Das Epizentrum lag im Meet zwischen den Hafenstädten Jijel und Bejaia. Infolge der Erschütterungen kam es zu zahlreichen Schäden in beiden Orten. Mindestens drei Gebäude, die zuvor bereits unbewohnt waren, stürzten durch die Erschütterungen teilweise ein. Es gibt zahlreiche Meldungen über rissige Wände und eingestürzte Innenwände. Größere Strukturelle Schäden traten aber nur vereinzelt auf. Sieben Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt, weil sie in Panik aus obere Stockwerke von Häuser sprangen.

Die Erschütterungen wurden im Norden von Algerien sowie im benachbarten Tunesien verbreitet verspürt. Ausläufer des Erdbebens erfassten auch Mallorca und Sardinien.

Update 11:49 Uhr
Nach dem Erdbeben wurde an der Küste von Mallorca ein kleiner Tsunami registriert. Auch auf anderen Balearen-Inseln, auf Sardinien und am spanischen Festland kamen kleine Wellen an. Die maximale Amplitude liegt bei 14 Zentimetern. Zu Schäden kam es nicht.
Unterdessen stieg die Zahl der Verletzten in Algerien auf insgesamt 17. Alle Verletzten mussten wegen panikbedingter Verletzungen, bzw. Gesundheitsprobleme in Krankenhäusern behandelt werden.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 18. März, 1:04 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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