Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Feldkirch, Österreich hat sich am 24.07.2026 18:33 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 2.8 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von Geosphere Austria in etwa 5 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 3.7 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 170 Tsd Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Leichtes Erdbeben am Freitagabend in Vorarlberg. Nach automatischen Auswertungen von Geosphere Austria erreichte das Beben eine Magnitude von 2.8. Der Erdbebenherd lag in sehr geringer Tiefe. Eine genaue Lösung dazu liegt noch nicht vor. Das Epizentrum lag rund 5 km südlich von Feldkirch. Demnach dürften die Erschütterungen in Feldkirch sowie entlang des Alpenrheins schwach verspürt worden sein, wahrscheinlich auch in Teilen von Liechtenstein. Schäden sind nicht zu erwarten.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Feldkirch, Österreich? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 45 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 2.8 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 100.0% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Satteins | Österreich | 4 | 2700 | 4.6 | deutlich spürbar |
| Bludesch | Österreich | 3 | 2400 | 8.6 | leicht spürbar |
| Schlins | Österreich | 3 | 2400 | 6.2 | leicht spürbar |
| Nenzing | Österreich | 3 | 4400 | 6.5 | leicht spürbar |
| Haag (Rheintal) | Schweiz | 3 | 1200 | 10.1 | leicht spürbar |
| Feldkirch | Österreich | 3 | 33400 | 5.0 | leicht spürbar |
| Winterthur | Schweiz | 0 | 91900 | 76.2 | nicht spürbar |
| Konstanz | Deutschland | 0 | 81300 | 62.1 | nicht spürbar |
| Sankt Gallen | Schweiz | 0 | 70600 | 31.9 | nicht spürbar |
| Kempten (Allgäu) | Deutschland | 0 | 61400 | 79.4 | nicht spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
dumpfer Knall und Haus hat kurz heftig gewackelt
Leichtes vibrieren.
Katze war dann aufgeregt.
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