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Betroffene Menschen
Schadens- & Opferabschätzung (automatisch)
Das Erdbebennews-Schadensmodell berechnet eine Opferzahl von 0 sowie 0 Verletzten.
Modellbasierte Berechnung der Erdbebenauswirkungen. Tatsächliche Schadenszahlen können abweichen.
Wie werden die Werte berechnet?
Die Spannen basieren auf einem empirischen Modell aus Intensität, Exposition (Bevölkerungsdaten) und Verwundbarkeit. Die Werte werden pro Intensitätszone aggregiert und gerundet.
Warum sind nur Spannen angegeben?
Frühe Abschätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet (Datenlage, Baugrund, Bauweisen). Statt einer scheinbaren „Exaktheit“ zeigen wir den plausiblen Bereich, der sich im Verlauf mit neuen Informationen verfeinern lässt.
Das Wichtigste zum Erdbeben
Nahe Innsbruck hat sich am 02.09.2026 2:27 Uhr ein tektonisches Erdbeben der Magnitude 2.6 ereignet. Das Hypozentrum lag nach Angaben von Geosphere in etwa 9 Kilometern Tiefe. Die berechnete Maximalintensität erreicht etwa 3.1 auf der EMS-98-Skala. Im modellierten Gebiet könnten die Erschütterungen für rund 132 Tsd Menschen spürbar gewesen sein. ShakeMap, Reichweite und mögliche Auswirkungen sind automatische Modellrechnungen. Lokaler Baugrund, Gebäudeeigenschaften und die tatsächliche Herdgeometrie können zu Abweichungen führen.
Nachrichten und Hintergründe
Im Tiroler Inntal wurde in der Nacht zu Mittwoch (2. September) ein leichtes Erdbeben verspürt. Das Epizentrum lag nur rund fünf Kilometer östlich von Innsbruck. Nach Angaben von Geosphere Austria erreichte das Beben eine Magnitude von 2.6. Mehrere kleine Nachbeben folgten. Die Erschütterungen wurden von vielen Personen im Raum Innsbruck schwach verspürt. Zudem ging das Beben mit einem hörbaren Grollen einher. Schäden infolge des Bebens sind nicht zu erwarteen.
Wie häufig sind solche Erdbeben?
Wie häufig sind Erdbeben nahe Innsbruck? Um das einzuschätzen, wurde die Gutenberg-Richter-Beziehung verwendet – eine statistische Methode, mit der sich aus den vergangenen Erdbeben ableiten lässt, wie oft Beben bestimmter Stärke auftreten. Als Grundlage dienten 10 stärkere Erdbeben, deren Epizentren innerhalb des oben dargestellten rechteckigen Kartenausschnitts liegen.Die historischen Daten stammen aus internationalen Erdbebenkatalogen (USGS, ISC). Die Auswertung ist nur eine grobe regionale Einordnung.
Nach dieser Auswertung kommt ein Erdbeben von etwa Magnitude 2.6 in dieser Region statistisch mehrmals pro Jahr vor.
Unter der vereinfachenden Annahme zeitlich unabhängiger Ereignisse entspricht das einer Wahrscheinlichkeit von etwa 100.0% innerhalb eines Jahres und 100.0% innerhalb von zehn Jahren.
Diese Werte sind statistische Mittelwerte und keine Vorhersage. Die Aussagekraft hängt außerdem von Vollständigkeit, Magnitudenhomogenität und Länge des verwendeten Katalogs ab.
Betroffene Städte & Orte
| Stadt | Land | Intensität (EMS-98) | Bewohner | Entfernung Epizentrum (km) | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Hall in Tirol | Österreich | 3 | 13300 | 5.7 | leicht spürbar |
| Pradl | Österreich | 3 | 32600 | 3.8 | leicht spürbar |
| Gnadenwald | Österreich | 2 | 800 | 11.0 | kaum spürbar |
| Arzl | Österreich | 2 | 11100 | 4.2 | kaum spürbar |
| Mieders | Österreich | 2 | 1900 | 10.9 | kaum spürbar |
| Innsbruck | Österreich | 2 | 132500 | 5.2 | kaum spürbar |
| Hötting | Österreich | 2 | 35000 | 7.2 | kaum spürbar |
| Wilten | Österreich | 2 | 18100 | 5.5 | kaum spürbar |
| Rum | Österreich | 2 | 9200 | 3.8 | kaum spürbar |
| Wattens | Österreich | 2 | 7900 | 11.0 | kaum spürbar |
Wahrnehmungsmeldungen zu diesem Erdbeben
Starke Erschütterung
Zu erst wie ein Surren, dann ein Stoß und mein Bettkopf stieß an die Wand. Es war wie ein Ruck
Sehr stark, etwa 2 Sekunden, mit kleinen Nachbeben etwa 5 Sekunden. Mit Geräusch.
Hast du dieses Erdbeben gespürt?
Melde deine Beobachtung – sie hilft, Intensität und Auswirkungen besser einzuordnen.
Wurde durch ein lautes Grollen geweckt