Starkes Erdbeben in Bolivien

Bolivien – Im bolivianischen Bundesstaat Cochabamba hat sich am Freitagmorgen ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Erdbeben Magnitude 6.3. Das Epizentrum lag im Zentrum des Landes rund 300 Kilometer südöstlich der Verwaltungshauptstadt La Paz. Der Erdbebenherd wird in rund 360 Kilometern Tiefe lokalisiert.
Aufgrund der Tiefe war die Intensität des Bebens abgeschwächt, aber in einem größeren Radius um das Epizentrum zu spüren. Betroffen waren neben weiten Teilen Boliviens auch einige Regionen in Chile und Peru. Schäden infolge der meist schwachen Erschütterungen liegen zunächst nicht vor und sind bei diesem Erdbeben auch nicht zu erwarten.

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Es ist das dritte größere Erdbeben in großer Tiefe innerhalb weniger Wochen in Südamerika. Zuletzt erschütterte am 1. März ein Beben der Stärke 7 mit Epizentrum in Peru weite Teile des Landes, wodurch ein Mensch ums Leben gekommen ist. Die Schäden waren aber insgesamt gering.
Zuvor, am 22. Februar, traf ein Beben der Stärke 7.5 den Osten Ecuadors und verursachte in weiten Teilen des Landes sowie im Norden von Peru und im Süden Kolumbiens Gebäudeschäden. Auch hier kam eine Person ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Ein Zusammenhang zwischen diesen Erdbeben besteht nicht.

Lage des Epizentrums


Größere Karte anzeigen FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15. März, 06:03 Uhr

Magnitude: 6.3

Tiefe: 358 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.