Schweres Erdbeben in Griechenland (Kreta) – Keine Schäden, Nachbeben der Stärke 5,6

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Um 18.10 Uhr ereignete sich vor der Südküste von Kreta ein schweres Erdbeben mit Stärke 6,0. Das Erdbeben war auf der gesamten Insel spürbar.
USGS gibt für das Erdbeben Magnitude 6,2 an. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer vor der Küste. Die ShakeMap ergibt maximal Intensität IV – V für Teile von Kreta. Dabei sind größere Schäden eigentlich nicht zu erwarten, aber nach Zeugenaussagen dauerte das Erdbeben bis zu 40 Sekunden.
Bislang folgten 2 größere Nachbeben der Stärke 4,8 und 4,0.

Update:
Auch in Kairo (Ägypten), etwa 800 Kilometer vom Epizentrum entfernt, war das Erdbeben spürbar. Dies liegt allerdings am weichen Boden im Nildelta, der die seismischen Wellen verstärkt und intensiviert.

Update:
Die griechischen Behörden geben das Hauptbeben mit Magnitude 5,8 und einer Tiefe von einem Kilometer an.

Update:
Nach ersten Medienberichten kam es in Teilen von Kreta in den ersten Minuten nach dem Beben zu Störungen in der Stromversorgung, sowie zu Überlastungen in den Telefonleitungen. Meldungen von Panik oder ähnlichem gibt es nicht.

Update 18.55 Uhr:
Das GFZ hat ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,1 registriert.

Update 19:57 Uhr: EMSC hat die Stärke des Hauptbebens auf 6,2 korrigiert.

Update 16.6.2013 7.09 Uhr: Nach dem Erdbeben gestern Abend gab es bisher 13 Nachbeben über M4, sieben von ihnen waren stärker als 4,5. (Siehe unten)

Update 09.53 Uhr: Es ist bestätigt, dass es nicht zu Schäden gekommen ist.

Update 17. Juni:
Gestern Abend um 21.39 UTC folgte ein weiteres schweres Erdbeben vor der Küste von Kreta. Dieses Mal hatte es, nach Angaben der griechischen Behörden, Magnitude 5,6 und eine Tiefe von 11 Kilometern. EMSC und nennen M 5,9.
Auch dieses Erdbeben war bis nach Kairo wahrnehmbar.
Das zweite schwere Erdbeben innerhalb kurzer Zeit hat einige Inselbewohner verunsichert, so dass sie ihre Häuser verlassen haben. Schäden wurden aber nicht registriert.

Update 9.55 Uhr:
Das Nachbeben soll angeblich auch in Teilen von Israel empfunden worden sein.


wird fortgesetzt…



Informationsquelle(n): EMSC, USGS, flashnews, GFZ

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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