Schwere Schäden durch neues Beben (M 5,4) in Jilin, China – Stärkeres Erdbeben (M 5,8) am Samstag zerstört 310 Wohneinheiten

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Das aktuellste Update befindet sich am Ende des Berichtes
22.November
Wie bereits vor drei Wochen wurde die Provinz Jilin im Nordosten von China heute um 9.18 Uhr MEZ von einem Erdbeben erschüttert. Diesmal hatte es nach vorläufigen Angaben der chinesischen Behörden Magnitude 5,3. Die Tiefe lag bei 8 Kilometern.
Das Beben vor drei Wochen, ebenfalls Magnitude 5,3, beschädigte Tausende Häuser und verletzte 13 Menschen. 1 Mensch starb und weitere wurden verletzt als mehrere moderate Nachbeben die Region trafen. Auch heute sind schwere Schäden wahrscheinlich.

Update 14.32 Uhr:
Mindestens 2 Menschen wurden durch das Erdbeben Verletzt, über das Ausmaß der Schäden gibt es noch keine genaue Informationen, es ist nur bekannt dass es Schäden gab, zu 3 Dörfern besteht derzeit kein Kontakt.
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Update 23. November 7.21 Uhr
In der Nacht, bzw. Morgens (Ortszeit) haben erneut mehrere Starke Erdbeben die Provinz Jilin getroffen. Die Chinesischen Behörden nennen eine Stärke von 5,8 kurz danach gab es ein weiteres Beben mit 5,3. Weitere Rettungskräfte wurden in die Region geschickt. Es ist erneut mit Schweren Schäden zu rechnen. Vermutlich sind bereits beschädigte Gebäude des Bebens von Gestern eingestürzt. USGS rechnet mit einer Intensität von VII.

Update 08.01 Uhr:
Durch das erste Erdbeben gestern morgen wurden nach vorläufigen Angaben 5298 Wohnhäuser in den umliegenden Orten schwer beschädigt. Weitere 13446 erlitten leichte Schäden. Etwa 16.000 Menschen mussten evakuiert werden.
Die neuen Beben in der vergangenen Nacht haben die Schäden verschlimmert. Viele Gebäude wurden schwer beschädigt, an vielen Stellen fiel der Strom aus. Öffentliche Gebäude, vor allem Schulen wurden evakuiert. Tausende Menschen verbringen die Stunden im Freien aus Angst vor weiteren Erdbeben.

Update 09.41 Uhr:
Bei beiden Erdbeben, bzw. bei allen dreien, da das zweite ein Doppelbeben war, sind nach Medienberichten mindestens 310 Wohneinheiten zerstört worden. 16.000 wurden schwer und 40.000 weitere leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand weiteres. Wie wir bereits früher berichtet haben, gab es durch das erste Erdbeben zwei Verletzte. Zum Glück, kann man fast schon sagen: Hätte es das erste Erdbeben nicht gegeben, wären zum Zeitpunkt des M 5,8 alle Menschen in ihren Häusern gewesen. So waren die meisten auf den Straßen.

Update 25. November 2013:
Ein Nachbeben der Stärke 4.0 traf Jilin am Nachmittag.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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