Starkes gefährliches Erdbeben vor der Küste der peruanischen Region Ica

Um 9.59 Uhr traf ein starkes Erdbeben den Süden von Peru. Nach ersten Angaben des USGS hatte das Beben Magnitude 6.2. Das Epizentrum lag wenige Kilometer vor der Küste der Region Ica, nach Angaben der Peruanischen Erdbebenbehörde. Auch in der 250 km entfernten Hauptstadt Lima war das Erdbeben spürbar. Beben dieser Stärke führen in Peru normalerweise zu größeren Schäden an Gebäuden. Auch Erdrutsche sind im Bergland möglich. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht herausgegeben.

Update 10.23 Uhr
Die vorläufige ShakeMap des USGS geht von Intensität VIII in der glücklicherweise nur dünn besiedelten Epizentralregion aus. Dieser Wert scheint jedoch übertrieben zu sein. USGS geht von einer flachen Tiefe, knapp 10 Kilometer, und einem Epizentrum auf Land aus. Nach Meldungen der Peruanischen Behörden lag das Epizentrum vor der Küste. Außerdem ist von einer moderaten Tiefe, etwa 30-35 Kilometer, wie von den Peruanischen Behörden angegeben, auszugehen. Entsprechend wird die Intensität geringer gewesen sein als VIII. Dennoch, das Erdbeben bleibt gefährlich und kann zu schweren Schäden an Gebäuden mit leichter Bauweise in der Region Ica führen.

Update 11.24 Uhr
Auch die peruanischen Behörden haben das Beben nun auf Magnitude 6.2 (anfangs 6.0) und eine Tiefe von 25 km korrigiert.

Peru

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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