Wieder Gebäudeschäden nach Erdbeben bei Groningen

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Erst vergangene Woche bebte die Erde nahe der niederländischen Stadt Groningen mit Magnitude 2.8. Unwesentlich schwächer war ein weiteres Erdbeben am Dienstag Morgen um 7.55 Uhr. Der Königliche Erdbebendienst der Niederlande gibt Magnitude 2.7 an und lokalisiert das Epizentrum im Ort Loppersum, 18 km nordöstlich von Groningen und nur 15 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Menschen nahe des Epizentrums haben das Beben deutlich wahrgenommen. Bis in die Innenstadt von Groningen war es diesmal nicht spürbar.

Bis zum Nachmittag gingen bei der Betreiberfirma des Erdgasfeldes, welches für die Erdbeben in und um Groningen verantwortlich ist, 10 Meldungen über geringe Gebäudeschäden ein.
Nach dem Erdbeben vergangene Woche gingen innerhalb der folgenden Tage insgesamt 760 Schadenmeldungen ein.

Es ist das erste vom KNMI registrierte Erdbeben in Groningen in diesem Jahr. Insgesamt 86 Erdbeben waren es im Jahr 2014.

Update 17.37 Uhr
186 Fälle von Schäden wurden bis zum späten Nachmittag gemeldet. Einige betroffene Haushalte erlitten bereits bei früheren Erdbeben Schäden.

Groningen

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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