Hilfsprojekte für die Erdbebenopfer in Nepal

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Die Lage in Nepal ist katastrophal. Zehntausende Häuser wurden zerstört. Hunderttausende, vielleicht Millionen Menschen sind innerhalb weniger Minuten obdachlos geworden. Nachbeben dauern an. Die aktuelle Opferzahl steht bei 5100. Es wird erwartet, dass diese im Laufe der kommenden Tage auf 5000 bis 10000 ansteigt.
Bilder, die in den Medien gezeigt werden, stammen überwiegend aus der Region Kathmandu, wo etwa die Hälfte der bisher geborgenen Opfer wohnte. Wie es in den kleinen Dörfern und Städten im Hinterland von Kathmandu aussieht, wie viele Opfer es da gibt, ist bisher nicht bekannt. Straßen, sofern überhaupt vorhanden, sind durch Erdrutsche und Risse zerstört worden. Erste Überflüge mit Helikoptern liefern Bilder der Zerstörung. Kaum ein Haus hat dieses Erdbeben überlebt. Rettungskräfte sind 48 Stunden nach dem Erdbeben überfordert. Der einzige Internationale Flughafen des Landes in Kathmandu ist erst seit gestern wieder geöffnet. Von dort muss die Hilfe für eine ganze Nation koordiniert werden. Nepal, eines der ärmsten Länder der Welt, hat schon wenige Stunden nach der Katastrophe die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Im Gegensatz zu den ebenfalls betroffenen Ländern China und Indien, können sie der Situation nicht alleine Herr werden.

Die Lage könnte durch die bevorstehende Monsunsaison weiter verschlimmert werden.

Deutschland und viele andere Länder haben bereits Rettungskräfte, Lebensmittel und Medizin nach Nepal geschickt. Hilfsorganisationen bitten die Bevölkerung um Spenden, um diese Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

Aktion Deutschland hilft
Medizinische Versorgung der Verletzten ist auch Tage nach dem Erdbeben zunächst das wichtigste, um weitere Opfer zu verhindern. Aktion Deutschland hilft unterstützt die Johanniter-Unfall-Hilfe, die bereits mit einigen Mann und leichter Medizinischer Ausstattung nach Kathmandu aufgebrochen ist.
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Misereor
Soforthilfe in Form von Notunterkünften, Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und gesundheitliche Betreuung ist für viele, die alles verloren haben, sehr wichtig. Vor allem aufgrund der nahenden Monsunsaison. Misereor unterstützt die Soforthilfe finanziell und hilft beim Wiederaufbau.
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UNICEF
Auch bei dieser Katastrophe sind es vor allem die Kinder, die am meisten leiden. Einige haben ihre Eltern verloren, manche vielleicht ihre ganze Familie. UNICEF liefert Hilfsgüter und Betreuung speziell für die Kinder und ihre Familien, die alles verloren haben.
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Help-ev
Katastrophenerfahrene Helfer, die bereits in Haiti und Pakistan im Einsatz waren, werden von Help-ev unterstützt, und sollen gemeinsam mit den internationalen Hilfsteams in verschiedenen Bereichen Unterstützung für die Opfer leisten.
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Betterplace
Eine Reihe von Hilfsprojekten verschiedener Träger werden über Betterplace direkt finanziell unterstützt. Eine Alternative zur Geldspende liefert der Spendenshop der Erdbebenhilfe weltweit. Ehrenamtlich wurden dort gestiftete, teils handgemachte Produkte zusammengestellt und zum Verkauf angeboten. Alle Einnahmen werden zu 100% an Hilfsprojekte von Betterplace für die Erdbebenopfer in Nepal überwiesen.
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Was macht Juskis Erdbebennews?
Auch uns haben die Bilder und Meldungen aus Nepal schockiert, obwohl wir bereits einige Jahre Erfahrung mit Katastropenmeldungen haben. Eine große Geldspende können wir aufgrund unserer finanziellen Lage nicht leisten. Stattdessen werden wir alle Werbeeinnahmen, die wir im Laufe des Sommers mit dem Partnerprogramm von Amazon erzielen, (inklusive dem aktuellen Guthaben von etwa 21€) an ein ausgewähltes Hilfsprojekt überweisen. da die Katastrophe in Nepal noch lange bestehen wird, werden wir auch weiterhin auf die oben genannten Hilfsprojekte hinweisen.

 

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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