Alaska: Starker Erdbebenschwarm bei den Andreanof Inseln

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In den letzten 24 Stunden erschütterte ein Erdbebenschwarm mit zunehmender Intensität die zu Alaska (USA) gehörenden Andreanof Inseln im Nordpazifik. Die Aktivität setzte am Freitag um 14.15 Uhr MESZ ein. Binnen zwei Stunden traten zunächst fünf Erdbeben zwischen Magnitude 4.5 und 4.9 auf. Ein weiters mit Magnitude 4.7 folgte am Abend um 18.52 Uhr.
Samstagmorgen zeichnete sich zunächst eine Verstärkung der Aktivität ab, während sich die Epizentren leicht nach Osten verlagern. Das erste Beben des Tages um 8.12 Uhr MESZ erreichte Magnitude 5.1. Es folgten bisher drei weitere mit Magnitude 5.3, 4.5 und das bisher stärkste mit 5.6 um 9 Uhr MESZ. Ein elftes und zwölftes mit Magnitude 5.1 und 4.7 traten wenige Minuten später auf.
Weitere Erdbeben in den kommenden Stunden sind wahrscheinlich.
Die Epizentralregion liegt südlich der nahezu unbesiedelten Insel Atka. Entsprechend kam es infolge des Schwarmes bisher nicht zu Schäden. Auch eine Tsunamigefahr bestand bisher nicht.
Atka wurde in der Vergangenheit häufig von schweren Erdbeben getroffen. Das größte trat im Jahr 1957 auf und erreichte Magnitude 8.6. Sehr stark war auch ein M7.7 im Jahr 1986. Zuletzt kam es im Jahr 2013 zu einem schweren Erdbeben mit Magnitude 7.0.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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