Starkes Erdbeben in Afghanistan – Mindestens 27 Tote und 150 Verletzte

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Im Norden von Afghanistan kam es um 11.25 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 5,9 (GFZ). Die Tiefe wird vorläufig mit 52 Kilometern angegeben. Das Epizentrum lag 100 Kilometer östlich von Kabul nahe der Grenze zu Pakistan. Das Erdbeben war im Norden der beiden Länder, sowie im Nordwesten von Indien deutlich spürbar. Je nach Tiefe des Bebens kann es in der Nähe des Epizentrums zu Schäden gekommen sein. 

Updates folgen.
Update 11.45 Uhr:
Zeugen auf EarthquakeReport berichten von Schäden an Gebäuden und Evakuierungen in Jalalabad (AFG) und Islamabad (PAK) sowie einem Erdrutsch. Diese Berichte sind natürlich noch unbestätigt.
Update 11.53 Uhr:
USGS nennt Magnitude 5,7 und eine Tiefe von 65 Kilometern (MMI IV). Zeugen berichten aber, dass das Beben deutlich intensiver war als berechnet. Zudem soll es bis zu 30 Sekunden gedauert haben.
Noch keine offizielle Bestätigung von Schäden.
12.00 Uhr:
Offiziell bestätigt ist, dass in vielen Orten im Norden Pakistans Panik ausgebrochen ist. Das Erdbeben war auch in Neu-Dehli (Indein) spürbar.
12.06 Uhr:
Nach Angben der Pakistanischen Behörden hatte das Erdbeben Magnitude 6,2.

12.18 Uhr:
Panik auch in der Indischen Hauptstadt Neu-Dehli, sowie im Kashmir Valley.

12.22 Uhr:
Zeugen in Neu-Dehli berichten, dass das Erdbeben das stärkste seit mindestens 6 Monaten war.

14.47 Uhr:
Wie das Afghanische Fernsehen berichtet, sind mindestens 7 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Häuser wurden beschädigt. Details sind noch nicht bekannt.

15.02 Uhr:
Neben den Todesopfern soll es mindestens 60 Verletzte geben. Davon 20 Schwerverletzte.

15.08 Uhr:
Nach neuen Medienberichten liegt die Zahl der Opfer bei 8 getöteten und 76 Verletzten.

15.35 Uhr:
Iranische Medien berichten von 13 Todesopfern und duzenden Verletzten. Über das Ausmaß der Schäden ist noch nicht viel bekannt geworden, doch anhand der Opferzahlen ist zu erahnen, dass vermutlich viele Gebäude eingestürzt sind.

15.48 Uhr:
Afghanische Medien nennen zur Zeit 22 Todesopfer und 119 Verletzte. Alle aus der unmittelbaren Epizentralregion, wo mehr als 100 Gebäude eingestürzt sein sollen.

15.55 Uhr:
Schlechte Nachrichten kommen aus der Stadt Jalalabad nahe des Epizentrums. Dort sollen die meisten Gebäude beschädigt oder zerstört worden sein.

17.53 Uhr:
Die Lage ist sehr unübersichtlich. Es gibt keine eindeutige Meldung über die Opferzahlen. Möglicherweise sind bereits 25 Todesopfer bestätigt.Verschiedene Medien berichten von jeweils 22 Toten in der Region Nangarhar und 3 Toten in der Provinz Kumar.
Das Epizentrum lag übrigens in der Provinz Laghman. Von dort gibt es noch so gut wie keine Meldungen.

Update 25. April:
Pakistanische Medien berichten, dass mindestens 27 Menschen bei dem Erdbeben ums Leben gekommen sind. Weitere 150 wurden verletzt. Nach Angaben anderer Quellen sind mindestens 345 Häuser eingestürzt, viele weitere wurden beschädigt. 

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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