Gebäudeschäden und Erdrutsche: Starkes Beben erschüttert Nordperu

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Das zweite starke Erdbeben innerhalb von 24 Stunden traf den Norden von Peru in der vergangenen Nacht um 0.51 MEZ. Nach Angaben der Peruanischen Behörden hatte es Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag wenige Kilometer vor der Küste der Region Piura nahe der Grenze zu Ecuador. Infolge des Bebens kam es in nahe gelegenen Städten zu Panik und Gebäudeschäden. In der nächst gelegenen Stadt Sechura ist der Turm einer Kirche eingestürzt. Weitere Berichte von beschädigten Gebäuden kommen von inoffziellen Quellen. Auch die Stadt Piura war betroffen. Verbreitet kam es zu Störungen in der Stromversurgung, zudem ist das Telekommunikationsnetz zusammengebrochen. Informationen über Verletzte gibt es zur Zeit nicht.
Außerhalb der Städte wurden mehrere Erdrutsche registriert, die Straßen blockiert haben.
Eine genaue Auswertung der Schäden ist zur Zeit im Gange.

Betroffene verbrachten die vergangenen Stunden aus Angst vor Nachbeben im Freien. Größere gab es aber bisher nicht. Jedoch verbreiten sich Gerüchte im Internet, wonach die beiden jüngsten Beben Anzeichen eines bevorstehenden Katastrophenbeben sind. Diese verursachen zusätzliche Sorge.

Update 17. März
Ein Nachbeben der Stärke 4.2, desse Epizentrum genau in Sechura lag, hat weitere Schäden verursacht. Vor allem neue Risse in der Kirche, deren Turm beim Hauptbeben einstürzte, wurden beobachtet.
Insgesamt wurden durch das Hauptbeben allein in Sechura mehr als 50 Wohnhäuser beschädigt.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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