Starkes Erdbeben vor der Küste von Italien

Italien – Nur zwei Tage nach dem zerstörerischen Erdbeben in Mittelitalien hat sich am Freitagabend ein starkes Abend im Tyrrhenischen Meer vor der italienischen Küste ereignet. Nach vorläufigen Angaben von Geofon erreichte es Magnitude 5.6. USGS nennt sogar Magnitude 5.9. Das Epizentrum lag knapp 150 Kilometer westlich von Neapel (Kampanien) und etwa 130 Kilometer nördlich von Palermo (Sizilien). Die Tiefe des Erdbebens war sehr groß und lag bei über 400 Kilometern. Dadurch war das Erdbeben selbst an den nahe liegenden Küsten kaum spürbar. Meldungen gibt es bislang nur aus dem Raum Neapel. Mit Schäden muss entsprechend nicht gerechnet werden. Tsunamigefahr besteht nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22:02 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 455 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Ursprung dieses ungewöhnlich tiefen Erdbebens ist die Subduktionszone vor der Küste von Kalabrien und Sizilien. Dort taucht die afrikanische Platte unter die Eurasische ab. Innerhalb des Erdmantels kommt es dabei in den Resten der subduzierten ozeanischen Litosphäre zu Brüchen im Gestein in Form von Erdbeben. Tiefe Erdbeben sind aufgrund der besseren Ausbreitung seismischer Wellen weiter, aber mit niedrigerer Intensität spürbar.

Ein Zusammenhang zwischen diesem Erdbeben in der Aktivität in Mittelitalien besteht nicht.

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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Claudius
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Claudius

Hat das etwas mit dem Vulkan Marsili zu tun?