Gestern Nachmittag MEZ ereignete sich an der Grenze der chinesischen Provinzen Yunnan und Sichuan ein Erdbeben der Stärke 4,6 in einer Tiefe von 14 Kilometern, laut EMSC.
Wie bei jedem größeren Erdbeben hat die chinesische Regierung Rettungsteams in die Region geschickt, wo es zur Zeit des Bebens Nacht war. Bei Tageseinbruch berichteten die Helfer, dass infolge des Erdbebens mindestens 90 Wohnhäuser beschädigt wurden, eines ist eingestürzt. Eine Person soll leicht verletzt worden sein.
Viele Menschen wurden obdachlos, die Helfer kümmern sich zur Zeit um die Opfer. Schlechtes Wetter behindert die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Opfer.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).