Nachtrag: Erdbeben bei Valencia bringt Wohnhaus zum Einsturz

Es gibt Meldungen, die muss man wirklich dreimal lesen, um zu glauben, was man vor sich stehen hat. So auch bei dieser Meldung.
Von Montag bis Mittwoch (18. bis 20 Februar) ereignete sich an der Küste der spanischen Region Valencia, nahe der gleichnamigen Stadt, eine Serie kleiner Erdbeben bis Stärke 2,7, wobei sich das stärkste Erdbeben am Dienstag um 22.12 Uhr MEZ ereignete. Das Epizentrum war am Epizentrum mit Intensität III und in Valencia und der betroffenen Stadt Sueca mit je Intensität II spürbar.
In der Stadt Sueca ist während dieses Erdbebens das Dach eines Hauses eingestürzt. Dabei wurde anscheinend niemand verletzt.
Was eigentlich unglaublich ist, ist im Grunde einfach zu erklären. Der neue Besitzer des zerstörten Hauses hat die Holzbalken im Dach durch Beton ersetzt und dabei nicht auf die Statik des Hauses geachtet. Die Strafe folgte in Form des Erdbebens, dass das Dach einriss. Dumm gelaufen kann man da nur sagen.

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Da diese Geschichte eigentlich recht unglaublich ist, hier mal der Link zum Originalartikel
http://www.lasprovincias.es/v/20130222/ribera-costera/danos-terremoto-sueca-20130222.html

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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