Starkes Erdbeben im Süden vom Sumatra

Ein recht starkes Erdbeben hat gestern Abend den Süden von Sumatra erschüttert. Nach Angaben vom USGS hatte das Erdbeben Stärke 5,5 und eine Tiefe von 11 Kilometern.
Das Epizentrum des Bebens lag etwa 30 Kilometer vor der Küste in der Mentawaistraße. Laut ShakeMap hatte das Erdbeben in den Küstenregionen maximal Intensität V. Indonesische Medien berichten von Intensität IV. Zeugen bezeichnen den Erdstoß als stark. In den Städten kam es während des Erdbebens zu Panik, Menschen rannten auf die Straßen, kehrten aber kurz darauf in ihre Häuser zurück. Nach ersten Informationen hat es keine Schäden gegeben.
Allerdings soll der Vulkan Talang, 70 km nordöstlich vom Epizentrum, nach dem Erdbeben eine 500 Meter hohe Rauchsäule ausgespuckt haben, worauf hin die Alarmstufe des Vulkans erhöht wurde und eine Sperrzone eingerichtet wurde. Mehr als 600 Erdbeben sollen nach dem Hauptbeben um den Vulkan herum verzeichnet worden sein.
Der Vulkan Marapi hat sein Verhalten nicht verändert. Die dort ausgespiehene Rauchwolke sei nicht auf das Erdbeben zurückzuführen sondern entspräche der normalen Aktivität des Vulkans.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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