China: Erdbeben in Yunnan beschädigt tausende Häuser

Um 2.47 Uhr MEZ ereignete sich im Süden der chinesischen Provinz Yunnan, nahe der Grenze zu Laos, ein Erdbeben der Stärke 4,2. Kurz darauf folgte ein Nachbeben der Stärke 3,8. Beide Beben hatten nach Angaben der chinesischen Behörden eine Tiefe von 5 Kilometern.
Das Epizentrum lag in einer dicht besiedelten Bergregion nahe der Großstadt Ning’er. Die chinesische Regierung hat direkt nach dem Erdbeben Rettungskräfte in die betroffene Region geschickt.
Nach ersten Überprüfungen wurde bestätigt, dass mehrere Häuser leicht beschädigt wurden. Dabei soll es sich meist um Risse in Mauern und herabgefallene Fliesen und Putz handeln. Jedoch sind die Kontrollen noch nicht abgeschlossen. Bislang gibt es keine Meldungen über Verletzte.

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Update 10.31 Uhr:
Mindestens 459 Gebäude in 48 Gemeinden wurden bei dem Erdbeben beschädigt. 43.277 Menschen sind von diesem Erdbeben betroffen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von umgerechnet etwa 90 Millionen Euro.

Update 20 März:
Insgesamt sollen etwa 10.000 Gebäude, hauptsächlich Wohngebäude, bei dem Erdbeben beschädigt worden sein. Dabei handelt es sich überwiegend um leichte Schäden.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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