Erdbeben in Sichuan

Um 13.23 Uhr gab es ein Erdbeben der Stärke 4,5 in der chinesischen Provinz Sichuan. Die Chinesischen Behörden geben eine Tiefe von 14 Kilometern an. Das Epizentrum lag in einer dicht besiedelten Bergregion im Norden der Provinz, nahe der Millionenstadt Chengdu.
Bei den Erdbeben handelt es sich wahrscheinlich um ein Nachbeben des gewaltigen M 7,9 Wenchuan-Erdbebens vom Mai 2008, da es sich an der gleichen Bruchlinie wie das Haupt- und die vielen anderen Nachbeben ereignete.
Bislang liegen keine Berichte über Schäden vor. Bei Erdbeben dieser Stärke in China ist aber immer mit Schäden zu rechnen. Wir bleiben dran.  

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Siehe auch:
Erdbeben in Yunnan zerstört hunderte Gebäude (3. März 2013)
8 Verletzte bei Erdbeben an der Grenze von Yunnan und Sichuan (19. Februar 2013)
1 Verletzter bei Erdbeben in Sichuan (8. Februar 2013)

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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