Iran: Erdbeben verursacht Schäden

Gestern Abend um 20.37 Uhr erschütterte ein Erdbeben der Stärke 4,9 die Iranische Provinz Mazandaran am Kaspischen Meer. Es hatte eine Tiefe von 10 Kilometern. Es folgten mehrere Nachbeben bs Magnitude 3,2.
Das Erdbeben war in der landwirtschaftlich geprägten Epizentralregion stark zu spüren. Rettungsteams des Roten Halbmondes wurden direkt nach dem Erdbeben in die Region geschickt. Nach ersten telefonischen Kontakt in die Region wurden keine größeren Schäden berichtet. Auch die Stromversorgung wurde nicht unterbrochen. Bei Tagesanbruch wurden aber an mehreren Wohnhäusern und Dienstleistungsgebäuden Schäden an Wänden und Dächern festgestellt. Dabei handelt es sich überwiegend um leichte Schäden wie Risse. Verletzte wurde nicht gemeldet.

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Einige Stunden zuvor wurde die Provinz Süd Khorasan von einem Erdbeben der Stärke 4,7 erschüttert. Hier wurden keine Schäden berichtet.

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Siehe auch:
Nachtrag: Verletzte nach Erdbeben im Iran (9. Februar 2013)
34 Verletzte bei Erdbeben im Iran (26. Januar 2013)

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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