Rumänien, Dominikanische Republik und USA

Ein Überblick über die sonstigen Ereignisse der letzten beiden Tage:

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Rumänien:
Ein seltenes Erdbeben ereignete sich heute am frühen Morgen im Donau-Delta. Eine Region mit nur geringer seismischer Aktivität erlebte mit einem Erdstoß der Stärke 4,1 das stärkste Beben seit 32 Jahren. Es hatte eine Tiefe von 8 Kilometern. Es war auch noch in der Ukraine spürbar. Zeugen am Epizentrum geben Intensität IV bis V an. Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.

Dominikanische Republik:
Am frühen morgen Ortszeit wurden tausende Menschen von einer Serie mittlerer Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Die Erdbeben bis Stärke 4,5 ereigneten sich im Norden des Karibikstaates in einer Tiefe von etwa 40 Kilometern. Sie waren teilweise auch noch in der Hauptstadt Santo Domingo spürbar. Am Epizentrum waren viele Menschen verängstigt. Zeugen geben bis zu Intensität VI an. Dies dürfte aber übertrieben sein, vermutlich dem unglücklichen Zeitpunkt in der Nacht geschuldet. Nach ersten Angaben ist es nicht zu Schäden gekommen.

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USA:
In den letzten 48 Stunden hat es in den USA (ohne Alaska und Guam) 3 Erdbeben über Stärke 4 gegeben. Diese verteilten sich auf die Staaten Nevada ( 4,4, Nachbeben), Idaho (M 4,0) und Kalifornien (M 4,4). Die Epizentren lagen in nur dünn besiedelten Regionen, die Intensität lag bei maximal MMI V. Es gab keine Schäden

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Siehe auch:
Erdbeben M 4,8 in Rumänien (3. Dezember 2012)
Starkes Erdbeben in der Dominikanischen Republik (26. Februar 2013)
Heftiger Erdbebenschwarm in Kalifornien (26. August 2012)

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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