Yunnan: Erdbeben wird verfilmt

Am 7. September 2012 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,6 die chinesische Provinz Yunnan. Infolge dessen, und der vom Erdbeben verursachten Erdrutsche, starben 81 Menschen. 821 wurden verletzt und 7831 Gebäude wurden zerstört. Nun planen chinesische Filmemacher einen Dokumentarfilm, der die Ereignisse dieses Tages zeigen und die Auswirkungen darstellen soll. Geplant ist eine Veröffentlichung im Frühjahr 2014.
Im Mittelpunkt des Filmes sollen die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete stehen. Dabei werden Betroffene, Rettungskräfte und Offizielle zu Wort kommen, um die aktuelle (und vergangene) Situation zu beurteilen sowie um ihre Meinung zu der Entwicklung in den kommenden Jahren zu äußern.
Ob der Film nach Fertigstellung auch ins Englische übersetzt wird steht noch nicht fest. Aber ein Dokumentarfilm ist immer die beste Möglichkeit, die Welt auf das Leid anderer aufmerksam zu machen, und so die Hilfsmaßnahmen (nach diesem und anderen Erdbeben) zu unterstützen.

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Siehe auch:
Erdbeben in Yunnan tötet 81 Menschen (7. September 2012)

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.
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