Nachtrag: Erdbeben in Angola verursacht Schäden und Verletzte

ungefähre Lage des Epizentrums
Am Montag (22. April) Abend gegen 21 Uhr hat sich im Südwesten des afrikanischen Staates Angola ein Erdbeben ereignet. Aufgrund der fehlenden seismischen Überwachung des Landes sind keine Details zu dem Erdbeben bekannt. Das Epizentrum lag vermutlich in der Nähe des Ortes Chicomba in der Region Huila. Von dort wurde die höchste Intensität gemeldet. In dem Ort soll es auch Schäden gegeben haben. Ein Gebäude ist durch das Erdbeben eingestürzt, weitere wurden beschädigt. Menschen gerieten beim Erdbeben in Panik, Verletzte wurden nicht gemeldet.
Das Amt für Zivilschutz hat der Regierung empfohlen, ein seismisches Überwachungsnetz zu installieren. Die betroffene Region ist die seismisch aktivste des Landes, immer wieder kommt es zu leichten bis moderaten Erdbeben, die aufgrund der einfachen Bauweise häufig Schäden verursachen. Zuletzt war es 2011 der Fall. Nur selten werden die Erdbeben aber von Seismologischen Behörde erfasst. Bekannt ist ein Erdbeben der Stärke 4,8 im Jahr 2009.

Update 27. April 2014

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Mehrere Menschen wurden durch das Beben verletzt

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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