Peru: Kathedrale beschädigt

In der nordperuanischen Stadt Chiclayo in der Provinz Lambayeque soll es Medienberichten zufolge am Montag (8. April) zu einem Erdbeben der Stärke 4,0 gekommen sein. Details über dieses Erdbeben wurden nicht veröffentlicht. Durch das Erdbeben wurde aber die 143-jährige Kathedrale Santa Maria beschädigt. Ein Teil des Gesims ist in den Innenraum der Kirche gestürzt. Zudem ist ein Teil der Außenfassaden abgebrochen. Es soll auch mehrere Risse im Mauerwerk geben.
Einwohner beschweren sich, dass die Behörden das Gebäude nicht schon früher renoviert haben. Der schlechte Zustand der Kirche war bekannt. Durch die aktuellen Erdbebenschäden stelle das Gebäude eine Gefahr für die Bevölkerung dar.
Es wurden keine weiteren Gebäude beschädigt. Die Kirche war zum Zeitpunkt des Erdbebens nicht besucht.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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