Erdbeben im Norden von Algerien, mindestens 5 Verletzte

Vor der Küste von Nordalgerien kam es um 11.07 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 4,6 (vorläufige Angabe). Das Epizentrum des Erdbebens lag nur 14 Kilometer von der Großstadt Bejaia entfernt. An gleicher Stelle kam es im November zu einem Erdbeben der Stärke 5, bei dem in Bejaia mehrere Menschen verletzt wurden. Je nachdem wie die Magnitude noch korrigiert wird, Korrekturen sind bei Erdbeben in Algerien häufig, sind auch diesmal Verletzte möglich. (USGS nennt zur Zeit Magnitude 4,9)
Ein erster Zeugenbericht beim EMSC besagt, dass das Erdbeben ungewöhnlich lange dauerte.
Updates folgen.

Anzeige

Update 11.36 Uhr:
EMSC hat die Magnitude auf 4,8 nach oben korrigiert.

Update 11.58 Uhr:
Nach Angaben des Algerischen Erdbebendienstes hatte das Erdbeben Magnitude 5,5!

Anzeige

Update 12.09 Uhr:
Erste Medienberichte sprechen von Pank in Bejaia.

Update 12.19 Uhr:
Lokale Medien berichten übr Risse in Gebäuden in Bejaia. Sie beziehen sich auf die Aussage von Korrespondenten vor Ort.

Update 13.15 Uhr:
EMSC korrigiert weiter, das Beben wird jetzt mit 5,1 angegeben.

Update 16.52 Uhr:
Jetzt wurden 2 Verletzte Bestätigt. 2 Arbeiter bekamen während des Erdbebens Panik und stürzten von einem Gerüst. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen, Prellungen.

Update 21.21 Uhr:
5 Verletzte, überwiegend infolge von Panik, wurden bestätigt. Eine Reihe von Gebäuden wurde durch das Erdbeben leicht beschädigt. Einzelne, darunter eine Schule außerhalb von Bejaia, wurden schwer beschädigt. Zudem gab es temporäre Störungen in der Telekommunikation.

_________________________________________________________________________________

Siehe auch:
Erdbeben in Algerien – Schäden und Verletzte (29. November 2012)

The following two tabs change content below.
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei