Auch wenn die letzten Stunden eher ruhig ohne größere Ereignisse waren, haben doch viele Menschen einen schrecken bekommen.

So kam es gestern um 22.18 Uhr im Osten von Myanmar in der Nähe der Grenzen zu Thailand und Laos zu einem Erdbeben der Stärke 5,4 (nach Angaben der Thailändischen Behörden).
Aus dem Epizentralgebiet in Myanmar gibt es keine Berichte. In Thailand soll allerdings Panik aufgetreten sein. Menschen rannten auf die Straßen, als sich das Beben an frühen Morgen Ortszeit ereignete. Der Katastrophenschutz untersucht zur Zeit die betroffene Region. Es wurden aber noch keine Schäden gemeldet.

Ein weiteres Erdbeben ereignete sich gestern um 20.33 Uhr im Süden der Türkei. Betroffen war die Region Kahramanmaras vom Erdbeben der Stärke 4,2. Die Tiefe wird mit 7 Kilometern angegeben.
Es kam in Dörfern am Epizentrum zu Panik, Schadensmeldungen gibt es (noch) nicht.
In der Region gibt es seit einigen Wochen einen größeren Erdbebenschwarm mit etwa mehreren Dutzend kleinen Erdbeben am Tag. Das gestrige war das bislang stärkste. Schäden wurden noch keine gemeldet.
Bereits in den vergangenen Monaten wurde diese Region von ähnlichen Erdbebenschwärmen erschüttert. Teils bis Magnitude 5, teils mit Schäden.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).