Schweres Erdbeben südlich von Fidschi und Tonga

Südlich der Fidschi-Inseln kam es um 19.19 Uhr zu einem schweren Erdbeben der Stärke 7,4. Nach Angaben des USGS hatte es eine Tiefe von 208 km. Das Epizentrum lag nach ersten Angaben etwa 250 Kilometer südlich von Nuku’aofa, der Hauptstadt von Tonga. Schäden sind bei der Tiefe nicht zu erwarten. Ebenso besteht keine Tsunamigefahr.

Update: USGS hat die Tiefe auf 171 km korrigiert. In Nuku’alofa soll das Erdbeben mit Intensität V wahrgenommen worden sein.

Update: Ein Nebeneffekt von solch starken und tiefen Erdbeben sind immer die ganzen Fehlmeldungen, die von den großen Erdbeben ausgelöst werden. Neben Beben der Stärke ,1 in Frankreich und Griechenland, reihen sich 6er Beben in Neuseeland, sowie ein Erdbeben der Stärke 5,7 am Baikalsee in die Liste ein. Grund dafür ist, dass solche Erdbeben auf nahezu allen seismischen Messstationen empfangen werden und dadurch bei regionalen Instituten zu „Verwirrungen“ führen können, die widerum in Fehlmeldungen resultieren.

So sah das Tonga-Erdbeben in Kalifornien aus:

Nach einem solchen Rums schwingt die Erde noch Stundenlang nach, wie aktuell noch auf der Quake-Cam Los Angeles zu beobachten ist.

Update 23h32
84 km von Nuku’Alofa (Tonga) gab es um 23h07 ein kräftiges Beben mit M 6.6 und einer Tiefe von 103 km. 
Diesem folgte 9 min. Später ein M5.5 mit 184 km Tiefe. 
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.