Erdbeben auf Java: Hunderte Gebäude beschädigt, 1 Verletzter

Das aktuellste Update befindet sich am Ende des Berichtes
Zeitpunkt des Erdbebens (UTC): 13/07/2013 – 01:10:45


Magnitude: 4.7 (BMKG)

Tiefe (vorläufig): 10 km


Sachschaden: 2 – 3 (geschätzt; siehe Erdbebendatenbank


Verletzte: 1

Weitere Informationen:

Dieses Erdbeben wurde weder von EMSC, noch von USGS registriert.
Das Epizentrum lag im westlichen Teil der indonesischen Hauptinsel Java, 210 km von der Hauptstadt Jakarta entfernt. Betroffen war die Region Kuningan, dort kam es stellenweise zu Panik.
Durch das Erdbeben wurden nach ersten Angaben mehrere Duzend Gebäude in umliegenden Dörfern leicht beschädigt. Risse und herabgefallene Trümmerteile werden berichtet. Mindestens 2 Gebäude wurden schwerer beschädigt. Verletzte gab es nicht.

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Update 14. Juli:
Offiziell wurden nur 9 Gebäude bei dem Erdbeben beschädigt. Medienberichte, die sich auf Zeugenaussagen berufen, geben allerdings deutlich mehr Schäden an. Insgesamt mehrere hundert Wohnhäuser sollen (überwiegend leicht) beschädigt worden sein.
Im Dorf Sukamanju (Bezirk Cibingbin) wurden mindestens 10 Gebäude beschädigt. Überwiegend sollen es herabgefallene Fliesen sein, wodurch auch ein Mann am Kopf verletzt wurde. Einzelne Mauern wurden beschädigt und sind teilweise eingestürzt.
Größer sind die Schäden in den Dörfern Ciangir und Cipondok, wo insgesamt mehrere duzend Häuser beschädigt wurden. Eine genaue Auswertung der dortigen Schäden steht noch aus. Im Dorf Cibingbin sollen die meisten Gebäude leicht beschädigt wurden sein.
Die offiziell bestätigten beschädigten Gebäude sind in der Nachbarprovinz Brebes, zwei von ihnen wurden schwer beschädigt. Auch dort ist die Untersuchung noch nicht abgeschlossen.

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Siehe auch:
1 Verletzter bei starken Erdbeben vor Java (8. Juli 2013)

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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